Valle dei Nuraghi

Nuraghe Nurage´he bei Losa

Die Nuraghenkultur auf Sardinien besitzt sehr viele imposante Relikte aus der Frühgeschichte auf Sardinien. Nach Schätzungen geht sie zurück bis in das 3. bis 4. Jahrtausend vor Christus. Oft wird die Nuraghenkultur auf Sardinien auf gleicher Höhe mit der Megalithkultur gestellt. Jedoch wer intensiv vergleicht, entdeckt nur wenig Gemeinsamkeiten.

Es ist bevorzugt der Westen und die Inselmitte in der die Nuraghenkultur auf Sardinien bis heute eindeutige Spuren hinterlassen hat. Eindrucksvoll demonstriert dies eine weite und zugleich quellenreiche Weidesenke südlich von Sassari inmitten der landschaftlichen Region Logudora mit Meilogu auf Sardinien. Hier befindet sich das heute benannte Valle dei Nuraghi, das Campu di Cabu Abbas, welches soviel wie „Anfang des Wassers“ bedeutet.

Verteidigungsanlagen

Hier befinden sich zahlreiche Nuraghen. Diese sind aus Stein gebaut und sehr schnell erkennt man den Verteidigungsmechanismus dieser Nuraghen, die zum einem wie ein Erdhaufen, erdiger Hügel (Nuraghe) mit freier Sicht auf die einst fruchtbare Ebene und zum anderen, kennen die Nuraghen mehrere Rückzugspunkte innerhalb des ersten Mauerringes. Man schätzt, dass sich im Valle dei Nuraghi rund 32 solcher Nuraghen auf engstem Raums sich befinden.

Das Valle dei Nuraghi ist eines der Ausflugsziele auf Sardinien und durch die bereits zur Urzeiten errichteten Straßen und heutigen Verkehrsanbindungen mit Bus und Bahn können diese Nuraghen auch auf einer Individualreise zu selbst bestimmten Zeiten besichtigt werden. Im Zusammenhang mit der Kunst und der Kultur Sardinien empfiehlt es sich eine Ferienwohnung in Sassari zu wählen und dort aus sich unter anderem mit der Nuraghenkultur auf Sardinien zu beschäftigen.

Die derzeit einzige Nuraghe, die besichtigt werden kann ist die Nuraghe Santu Antine. Ihre gigantische Größe und ihre Dimensionen erinnern an einen königlichen Status und so wird sie unter anderem in sardischer Sprache sa dómo de du Rèi, die Königsnuraghe, genannt.

Foto: massimo sanna auf Pixabay

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