Zum Inhalt

Piacenza entdecken: Kunst, Flusslandschaft und italienische Wege

Unterkünfte in Piacenza

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Piacenza verbindet städtische Kultur mit Flusslandschaften, Radwegen, Pilgerwegen und den Weinen der Colli Piacentini. Wenn Sie für Ihre individuelle Italienreise unterschiedliche Interessen verbinden möchten, finden Sie hier auf engem thematischem Raum bedeutende Kunst, sakrale Sammlungen, historische Architektur und Wege durch Parks und Natur.

File:Piacenza - il nuovo ponte sul Po illuminato.jpg File:Piacenza - il nuovo ponte sul Po illuminato.jpg Foto: FEDERICO AILI via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Kunst und Geschichte in den Museen von Piacenza

Ein Museumsrundgang in Piacenza verbindet die Musei Civici di Palazzo Farnese, die Galleria d’Arte Moderna Ricci Oddi und die Galleria Alberoni. Die Musei Civici di Palazzo Farnese befinden sich in der Visconti-Zitadelle und im Farnese-Bau. In der dortigen Pinakothek sehen Sie Sandro Botticellis Tondo „Madonna adorante il Bambino con S. Giovannino“. Die Galleria d’Arte Moderna Ricci Oddi bewahrt überwiegend italienische Werke aus der Zeit von 1830 bis 1930.

Das Collegio Alberoni bewahrt Antonello da Messinas „Ecce Homo“ sowie Werke flämischer Künstler und italienischer Maler des 17. Jahrhunderts. Die Nuova Galleria Alberoni beherbergt den größten Teil ihrer Gemäldesammlung und 18 flämische Tapisserien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Damit reicht das Spektrum von einzelnen herausragenden Gemälden bis zu einer umfangreichen Sammlungsgeschichte, die verschiedene Epochen und europäische Einflüsse sichtbar macht.

Auch die sakrale Kunst ist in Piacenza präsent. Das Kronos – Museo della Cattedrale zeigt den Codice 65, liturgische Gegenstände, Gemälde, Skulpturen und Ausstattungsstücke aus Kirchen der Diözese. Sein Rundgang umfasst den Aufstieg zur Kuppel der Kathedrale; von dort können Sie die Fresken Guercinos aus dem 17. Jahrhundert aus der Nähe betrachten. Das Museo Capitolare der Basilica di S. Antonino bewahrt Dorsale aus dem 15. Jahrhundert, Gemälde aus dem 17. und 18. Jahrhundert, liturgische Gegenstände sowie Chorbücher aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Ein weiteres Museum in Piacenza bewahrt eine Sammlung zur italienischen Dichtung des 20. Jahrhunderts sowie Werke von Dante bis zu zeitgenössischen Autoren.

Stadtbild, Parks und die Trebbia-Landschaft

Der Palazzo Gotico prägt sein Erscheinungsbild mit spitzbogigen Arkaden, mehrteiligen Fenstern und Zinnen. Für einen Spaziergang unter freiem Himmel bietet der Parco Papa Giovanni Paolo II (Galleana) zahlreiche Wege zum Spazierengehen und Mountainbiken. Im bewaldeten Südteil sind gut erhaltene Reste österreichischer Befestigungsanlagen aus dem 19. Jahrhundert erhalten. Der Parco di Montecucco umfasst ebenfalls zahlreiche Wege sowie Wiesen und Bäume und setzt einen zweiten grünen Akzent im Stadtgebiet.

Der Parco Regionale Fluviale del Trebbia erstreckt sich von Rivergaro bis zum Zusammenfluss mit dem Po am westlichen Rand des Stadtgebiets von Piacenza. Seine Landschaft verbindet breite Schotter- und Kiesbänke des Trebbia, Lebensräume für Zugvögel, Flussterrassen, Grasland und Buschvegetation. Zum Park gehören zwei Natura-2000-Gebiete mit den Schutzkategorien FFH-Gebiet und Vogelschutzgebiet sowie das regionale Geotop Croara (ID 2029).

Im Centro Visite del Parco del Trebbia in Borgotrebbia erleben Sie den Park interaktiv: Videos, Töne sowie verschiedene sensorische und emotionale Elemente vermitteln die Besonderheiten dieses Naturraums. So lässt sich die Flusslandschaft nicht nur unterwegs, sondern auch über eine eigens gestaltete Besuchserfahrung erschließen.

Anzeige

Radfahren und Pilgerwege mit unterschiedlichen Distanzen

Die Ciclovia del Trebbia beginnt am Bahnhof von Piacenza und führt durch die Fußgängerzone der historischen Innenstadt. Südlich von Piacenza verläuft sie zunächst auf einem geschützten Radweg und erreicht anschließend Gossolengo über einen vom Straßenverkehr getrennten kombinierten Rad- und Gehweg. Die Strecke zwischen Piacenza und Rivergaro und zurück ist ohne Abstecher etwa 50 km lang, weist 300 m Höhenunterschied auf und hat je nach Bedingungen einen niedrigen bis mittleren Schwierigkeitsgrad.

Auch die Via Francigena führt durch Piacenza. Über die Via Garibaldi erreicht sie die Piazza Cavalli mit dem monumentalen Palazzo Gotico und den Reiterstatuen der Farnese. Beim Verlassen der Stadt über San Lazzaro führt sie am Museum des Collegio Alberoni sowie an einem Pilgerkloster vorbei. Damit treffen auf einer städtischen Passage Architektur, Kunst und religiöse Wegtradition unmittelbar aufeinander.

Weine der Colli Piacentini

Zu den regionalen Erfahrungen gehören die Colli Piacentini. In den Erzeugungsorten können Sie DOC-Weine verkosten; Winzer öffnen ihre Keller und führen durch die Weinberge. Zusammen mit den Museen, den Wegen entlang der Trebbia und den historischen Passagen der Via Francigena entsteht ein vielseitiges Bild von Piacenza, das Kulturinteressierte ebenso anspricht wie Reisende mit Freude an Bewegung, Landschaft und regionalem Genuss.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Ziele

Podenzano, Vigoleno, Pecorara, Lugagnano Val D'arda, Agazzano, Gragnano Trebbiense, Ferriere, Perino, San Nazzaro, Tassara, Larzano-castello, Bobbio, Casa Nuova, Quartazzola, Piozzano, Pianello Val Tidone, Bicchignano, Forno, San Nicolò, Oneto, Bettola, Cortemaggiore, Gropparello, Carpaneto Piacentino, Croce, Vigolzone, Chiaravalle, Borgonovo Valtidone, Rustigazzo, San Pietro In Cerro, Rivergaro, Monticelli D'ongina, Gazzola, Ottone, Rodi, Castel San Giovanni, Ziano Piacentino, Alseno, Ponte Dell'olio, Morfasso, Castelvetro Piacentino, Bolgheri, Folignano, Cadeo, Roveleto, Fiorenzuola Dʼarda, Pontenure, Piacenza, Nibbiano, Caminata, Calendasco, Castell'arquato, Vernasca, Russi, Travo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Emilia-Romagna.