Rom kämpft um Formel 1 Rennen

Rom kämpft um Formel 1 Rennen
Rom kämpft um Formel 1 Rennen

Rom gibt die Hoffnung auf ein Formel 1 Rennen in der „Ewigen Stadt“ noch nicht auf, obwohl sich Formel 1 Boss Bernie Ecclestones in einem Brief an den römischen Bürgermeister Gianni Alemanno negativ zu einem Rennen in Rom äußerte.

Es sollte alles so schön werden: Für das Jahr 2013 Veranstalter Maurizio Flammini ein Rennen der Formel 1 in Rom. Nach dem Brief von Bernie Ecclestone, der neben dem Rennen in Monza kein weiteres Formel 1 Rennen in Italien durchführen möchte, sinken die Chancen von Rom rapide. Vielmehr will sich Ecclestone auf den internationalen Markt für neue Rennen der Formel 1 konzentrieren. Insbesondere der US-amerikanische Markt steht im Mittelpunkt des Interesses von Ecclestone. Bürgermeister Alemanno stellte sieht die Aussagen von Ecclestone aber nicht als definitive Absage an Rom und gibt sich kämpferisch.

Klar ist, dass die Formel 1 in einer Saison nur einmal in Italien gastieren wird. Und Monza gehört schon seit vielen Jahren zur Formel 1 hinzu. Roms Bürgermeister wirft nun folgenden Vorschlag in den Ring: Es muss nicht zwingend heißen: Monza oder Rom, sondern auch die Option, Formel 1 Rennen in beiden Städten auszutragen, wäre machbar – nur jeweils in einem anderen Jahr. Nach dem Vorschlag von Allemanno würden sich Rom und Monza als Austragungsort des Italien Grand Prix im Jahresrhythmus abwechseln, wie der Bürgermeister gegenüber der italienischen Presse berichtete.

Der Vorschlag von Allemanno ist keineswegs neu, sondern sogar schon seit der Saison 200 gängige Praxis in der Königsklasse des Motorsports, und zwar bei uns in Deutschland: Das jährliche Rennen der Formel 1 auf deutschem Boden wird seit 2007 jährlich abwechselnd auf dem Nürburgring und auf dem Nürburgring gefahren. Das „deutsche“ Modell hat sich bewährt und wäre daher auch auf Italien übertragbar. Kritiker und Puristen haken an dieser Stelle direkt ein: Eine Formel 1 Saison ohne das „Mekka von Ferrari“ in Monza? Für viele Fans und Fachleute undenkbar.

Christian Bathen

Datum: 14.01.2011

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