Nationalpark der Majella

Nationalpark der Maiella Nationalpark der Maiella

Der Nationalpark Der Majella ist reich an so gnadenlos verschiedenen Arten an Schätzen. Allein die Natur beschert dem Nationalpark der Majella ein gewaltiges Erbe an mehr als 1800 bisher gezählten Spezies in der Botanik. Doch auch die Geschichte mit ihren geistreichen Schätzen, Landschaftsbildern, heiligen Stätten und Abteien und sogar Einsiedeleien wohnen im Nationalpark der Majella.

Der Nationalpark der Majella wird der Urlaubsregion Abruzzen zugeordnet und ist in jedem Fall ein Nationalpark im Massiv des Apeninn. Je nach dem von welcher Seite man sich dem Nationalpark der Majella begegnet, kann er in unterschiedlichen Farben den Besucher begrüßen. Auf der Westseite ragen die Majella rau und schroff aber eindrucksvoll in die Höhe. Hier öffnet sich oben die Hochebene Femmina Morta. Ganz anders beeindruckt der Osten des Nationalparks der Majella. Hier sind es die Schluchten, so wie sie die Natur geschaffen hat, die die Abruzzen zu durchschneiden scheinen.

Insgesamt durchziehen mehrere Gebirgswälle den Nationalpark der Majella, beginnend mit dem Monti Morrone und Monti Pizi. In einem Flyer des Nationalparks der Majella wird mit dem Satz „ die Menschheitsgeschichte ist wesentlich an der Faszination dieses Nationalparks beteiligt“ beschrieben. So ahnt man, dass man beispielsweise in Stein gehauene Abteien, Inschriften von Hirten findet. Imposant sind ebenso die Geschichten rund um die Grotte im Nationalpark der Majella. Diese Grotten in den Abruzzen weisen Spuren von mehreren Generationen und Zeitepochen auf. Dienten die Grotten einst als Unterstellmöglichkeit für die Schäfer und Tierhirten, so waren es in den Kriegen die Soldaten der unterschiedlichsten Wehrmacht, die wie kleine Festungen ausgerüstet, standhaft verteidigt wurden.

Doch neben den Gebirgszügen im Nationalpark der Majella sind es die vielen Felder und Weiden, die einmal mehr ein unfassbares Panorama liefern.

Foto: Enit Vito Arcoman

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