Marina di Sorso zwischen Dünen, Strand und Küstenwegen

Marina di Sorso liegt dort, wo sich ein sieben Kilometer langer Sandstrand, das ausgedehnte Dünensystem und ein in den 1950er-Jahren angelegter Pinienwald zu einem eigenständigen Küstenbild verbinden. Der Strand von Marina di Sorso setzt den sehr langen Küstenstreifen von Platamona fort. Vom Sandstrand aus folgt zuerst das Dünensystem und dahinter der Pinienwald. Das Dünensystem liegt zwischen Sandstrand und Pinienwald.

Küste, Dünen und Pinienwald

Hinter dem ausgedehnten Dünensystem von Marina di Sorso liegt ein in den 1950er-Jahren angelegter Pinienwald mit zahlreichen weiteren endemischen Pflanzenarten. Dazu gehören jahrhundertealte Wacholder der Arten Juniperus phoenicea und Juniperus oxicedrus.

Der Sandstrand von Marina di Sorso ist mit seltenen Strandlilien übersät und von mediterraner Macchia umgeben. Die Strandlilien wachsen im Sandbereich; die Macchia begleitet den Strand außerhalb der offenen Sandfläche. Offener Sandbereich und bewachsene Randzone bleiben dadurch räumlich unterschieden.

Wassersport und Surf-Casting

Marina di Sorso eignet sich ganzjährig für Kitesport und Windsurfen. Beim Surf-Casting, dem Angeln vom Strand aus, wird diese Angelart durch den fischreichen Golf von Asinara begünstigt. Dort kommen Goldbrassen, Bernsteinmakrelen, Meeräschen und Wolfsbarsche vor. Die beiden Nutzungsformen unterscheiden sich dabei klar: Surf-Casting bleibt an das Angeln vom Strand gebunden, Kitesport und Windsurfen an den Wassersport.

Rad- und Fußrouten

Entlang der Provinzstraße verläuft im Abschnitt Sorso–Marina di Sorso ein Radweg. Auf der Route „In bici sul Litorale“ kann außerdem ein langer Küstenabschnitt mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt werden. Eine weitere Verbindung bildet der durch Sorso führende Abschnitt des „Cammino di Santu Jacu“. Er ist etwa 25 Kilometer lang, kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad bequem zurückgelegt werden und führt bis zum großen Platz an der Marina di Sorso. Der Radweg bleibt auf die Verbindung zwischen Sorso und Marina di Sorso bezogen, während die Küstenroute den langen Uferabschnitt in den Mittelpunkt stellt. Beim Cammino verbindet sich die ungefähre Distanz von etwa 25 Kilometern mit dem Zielpunkt an der Marina. Wer den Abschnitt vollständig zurücklegen möchte, kann die Strecke deshalb als eigenständigen längeren Routenbaustein einplanen. Für eine kürzere Unternehmung lassen sich Radweg oder Küstenroute als eigene Strecke betrachten.

Praktische Orientierung an der Küste

Die den Küstenstreifen begleitende Staatsstraße 200 hat mehrere Abzweigungen zum Ufer, die „pettini“ heißen. Für die Anfahrt zählt daher neben der Straße auch die Position der jeweiligen Uferabzweigung. Die dritte dieser Abzweigungen führt zum großen Parkplatz der Marina. Der Parkplatz wird über die Straße erreicht, während der Cammino bis zum großen Platz an der Marina di Sorso führt. Beide Bezugspunkte liegen an der Marina di Sorso.

Für Marina di Sorso ist Rollstuhlzugänglichkeit ausgewiesen.

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