Villamar entdecken: Nuraghen, Murales und Kirchenkunst

Villamar zwischen Marmilla und Trexenta

Villamar liegt auf den sanften Hügeln der unteren Marmilla, an der Grenze zur Trexenta. Die Landschaft gibt dem Ort einen klaren regionalen Rahmen. Für Sie entsteht damit ein Reiseziel, an dem sich der Blick auf den Ort mit dem Verständnis seiner Umgebung verbinden lässt – besonders dann, wenn Sie Landschaft und Ortsgeschichte gemeinsam betrachten möchten.

Im Gebiet von Villamar sind zwölf Nuraghen aus der Bronzezeit erhalten. Dieser Bestand verankert den Ort in einer weit zurückreichenden archäologischen Geschichte und setzt für die Reiseplanung einen deutlichen Schwerpunkt auf die Vorgeschichte Sardiniens. Die Bronzezeit liegt zeitlich vor den beiden datierten Bezügen der Kirchenkunst: Das Retablo wurde 1518 von Pietro Cavaro gemalt, Madonna d'Itria entstand 1600.

Murales und lokale Geschichte

Das historische Zentrum von Villamar wird durch farbenfrohe Wandmalereien sardischer Künstler und chilenischer Exilierter belebt. Das sogenannte „quartiere Maiorchino“ entstand durch die Vermischung einer Kolonie mit der lokalen Bevölkerung von Villamar. Beide Aspekte verleihen dem Ortskern eine kulturelle und historische Prägung, die über einzelne Bauwerke hinausreicht und auch die Entwicklung des Viertels einbezieht. Die Verbindung von sardischen Künstlern und chilenischen Exilierten ist dabei Teil der Entstehungsgeschichte des quartiere Maiorchino.

Kirchen und Malerei

Die Chiesa di San Pietro in Villamar zeichnet sich durch einen ungewöhnlichen Grundriss mit zwei Schiffen aus, eine in der sardischen romanischen Architektur seltene Besonderheit. Die Kirche Madonna d'Itria in Villamar entstand im Jahr 1600 und hat drei Kirchenschiffe, die durch auf Pfeilern ruhende Arkaden getrennt sind. Das Retablo di Villamar wurde im Jahr 1518 von Pietro Cavaro gemalt. So finden Sie in Villamar sowohl eigenständige Kirchenarchitektur als auch ein datiertes Werk eines namentlich bekannten Malers. Die beiden Kirchen unterscheiden sich bei der Zahl der Schiffe: San Pietro hat zwei, Madonna d'Itria drei; bei Madonna d'Itria trennen Arkaden auf Pfeilern die Schiffe.

Museen in der Umgebung

In der Umgebung von Villamar befinden sich das Museo Civico Archeologico Genna Maria, das Museo Ornitologico della Sardegna, die Area Archeologica Del Nuraghe Sa Fogaia und das Museo Naturalistico del Territorio. Neben den drei Museen gehört mit der Area Archeologica Del Nuraghe Sa Fogaia auch ein archäologisches Areal zu diesen vier Orten.

Im weiteren regionalen Umfeld von Villamar liegen Monte Ochiazzanu, Bruncu de su Trigu, Pitza Sinai und Monte Fogu.

Radroute über Ales

Auch die Radroute Samugheo–Ales–Villamar verbindet Villamar über Ales mit Samugheo. Der Abschnitt der Radroute von Ales nach Villamar folgt dem Verlauf einer stillgelegten Eisenbahnstrecke. Für die Streckenorientierung sind deshalb zwei Angaben wichtig: die Verbindung Samugheo–Ales–Villamar und der Verlauf des Teilstücks Ales–Villamar auf der stillgelegten Eisenbahnstrecke.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Barumini, Arbus, Gesturi, Turri, Sant'antonio Di Santadi, Guspini, Furtei, Lunamatrona

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Medio Campidano.

Unterkünfte in Villamar vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
Anzeige