Capistrano: Kirchenkunst, Wald und lokale Geschichte

File:Chiesa parrocchiale di Capistrano.jpg File:Chiesa parrocchiale di Capistrano.jpg Foto: Iosonosempreio via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kirchenkunst und lokale Geschichte

Capistrano verbindet sakrale Kunst, lokale Geschichte und bewaldete Berglandschaften. Im Gemeindegebiet stehen eine spätbarocke Pfarrkirche, ein verlassenes Dorf im Wald, ein Berggebiet am Monte Coppari und ein Vorgebirge mit Blick über das Angitola-Tal.

Die Chiesa Madonna della Montagna ist eine spätbarocke Pfarrkirche. In ihrem Inneren befinden sich wertvolle polychrome Holzstatuen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Das Fresko „Battesimo di Gesù nel fiume Giordano“ in der Chiesa Madonna della Montagna wurde 1881 geschaffen und wird Pierre Auguste Renoir zugeschrieben. In Capistrano befindet sich außerdem ein weißmarmornes Grabdenkmal aus dem Jahr 1770. Die beiden Kunstwerke gehören damit zu unterschiedlichen Zeitpunkten der lokalen Kunstgeschichte: Das Grabdenkmal stammt aus dem 18. Jahrhundert, das Fresko aus dem 19. Jahrhundert.

Alle acht Wassermühlen von Capistrano lagen am Bach Condò, der lokal „u Vajiuni“ heißt. Der Bach gehört damit zu den konkreten historischen Ortsbezügen neben der Kirche und ihren Kunstwerken.

Nicastrello ist ein verlassenes Dorf im Wald Fellà. Sein Ursprung wird gegen Ende des 17. Jahrhunderts angesetzt. In Nicastrello wird jährlich das Fest der heiligen Helena Kaiserin gefeiert. So verbindet Nicastrello den Status eines verlassenen Dorfes mit einem jährlich gefeierten Fest.

Waldlandschaften und Gewässer

Die Faggeta ist ein bewaldetes Berggebiet am Monte Coppari. Der Landschaftsraum am Monte Coppari steht dabei neben dem Wald Fellà, in dem Nicastrello liegt.

Im regionalen Umfeld liegt die geschützte Naturoase Lago dell'Angitola. Der See wurde 1966 künstlich im alten Flussbett des Angitola angelegt. Der Fluss Angitola entspringt bei Capistrano. See und Fluss sind dadurch über den Namen Angitola miteinander verbunden.

Die Statua Cristo Redentore

Die Statua Cristo Redentore steht auf einem Vorgebirge mit Blick über das Angitola-Tal. Der Außenstandort verbindet den erhöhten Geländepunkt mit dem Blick auf das Tal.

Reiseplanung und örtliche Orientierung

Die Statua Cristo Redentore befindet sich im Freien am Rand der Gemeindestraße „Montagna“. Bei der Statua Cristo Redentore gibt es keine architektonischen Barrieren; eine Rampe für Menschen mit Behinderung ist vorhanden. Menschen mit Behinderung können diese konkrete Ausstattung bei ihrer individuellen Besuchsplanung berücksichtigen.

Mit dem Auto ist Capistrano über die Autobahn A2, Ausfahrt Pizzo Calabro, erreichbar. Anschließend führen die SS 110 und die SP 47 bis zum Ort. Die Anreisebeschreibung nennt damit zunächst den Autobahnanschluss und danach die beiden Straßen bis Capistrano.

Auch die Linie 247 B bedient Capistrano. Die Verbindung führt über Mileto, San Costantino Calabro, Capistrano, Pizzo, Francavilla Angitola, Lamezia Terme, Cosenza und Rende. Für die Anreise ohne Auto nach Capistrano ergänzt die Linie 247 B die Autozufahrt als öffentliche Verbindung.

Weitere Reiseziele für Ihre Italienplanung finden Sie bei Spilinga, San Calogero, Capo Vaticano, Brognaturo, Francavilla Angitola, Parghelia, Santa Domenica, und Zaccanopoli.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vibo Valentia.

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