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Aostatal: Natur, Wege, Burgen und regionale Spezialitäten

Unterkünfte in Aostatal

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Das Aostatal verbindet hochalpine Landschaften, lange Wandertraditionen, Burgen und regionale Küche auf engem kulturellem Raum. Wenn Sie eine Reise nach Interessen planen, finden Sie hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Naturparks und botanische Vielfalt, historische Bauwerke, Pilger- und Höhenwege, Wildwasser sowie valdostanische Spezialitäten. Ein Hotel im Aostatal lässt sich dabei nach dem persönlichen Schwerpunkt Ihrer Reise auswählen, ohne dass Natur, Kultur und Kulinarik voneinander getrennt betrachtet werden müssen.

File:Lago Fallère, Valle d'Aosta (2415m) 002.jpg File:Lago Fallère, Valle d'Aosta (2415m) 002.jpg Foto: Agnes Monkelbaan via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Burgen und Geschichte zwischen Bard und Aosta

Das Forte di Bard ist eines der bedeutendsten Werke der Militärarchitektur des 19. Jahrhunderts. Durch ein umfangreiches Restaurierungsprojekt wurde die Anlage für kulturelle und informative Aktivitäten wieder nutzbar gemacht. Auch Aosta bewahrt sichtbare Spuren seiner römischen Vergangenheit: Ein großer Teil des Verlaufs der römischen Stadtmauer kann noch heute zu Fuß besichtigt werden.

Das Castello di Cly gehört zur sogenannten Typologie der „primitiven Burgen“; sein Donjon stammt aus dem ersten Drittel des 11. Jahrhunderts. Das Castello di Cly ist teilweise besichtigbar, ausschließlich im Rahmen von Führungen im Sommer und während Veranstaltungen auf der Burg. Das Castello di Fénis besitzt einen fünfeckigen Grundriss. An seinen Ecken stehen Rundtürme, ausgenommen die südwestliche Ecke mit einem massiven Turm und die Südecke mit einem quadratischen Turm. Der Bergfried ist von einer doppelten Ringmauer mit Wachtürmchen und Wehrgang umgeben.

Naturparks, Seen und alpine Pflanzen

Der Naturpark Mont Avic wurde 1989 gegründet und ist der erste regionale Naturpark des Aostatals. Er grenzt an den Nationalpark Gran Paradiso und umfasst Dutzende Seen, Weiher und Torfmoore, die in Anzahl und Ausdehnung im Aostatal einzigartig sind. Für die Anreise zum Naturpark ist die A5 eine Orientierung: Von der Ausfahrt Verrès führt der Weg weiter über Champdepraz, von der Ausfahrt Pont-Saint-Martin weiter in Richtung Champorcher.

Der Nationalpark Gran Paradiso erstreckt sich über 70.000 Hektar hochalpines Gebiet zwischen 800 Metern Talboden und dem 4.061 Meter hohen Gipfel des Gran Paradiso. Im Aostatal verfügt der Park über vier Besucherzentren: eines in Cogne, zwei in der Valsavarenche und eines in Rhêmes-Notre-Dame. In Cogne liegt außerdem der alpine Botanische Garten Paradisia mit mehr als 1.000 Pflanzenarten.

Wanderwege für verschiedene Höhenlagen

Im Aostatal gibt es mehr als 400 kurze Wanderrouten. Die beiden Alta-Via-Routen durchqueren das gesamte Aostatal. Hinzu kommt die Via Francigena, ein historischer Pilgerweg von Canterbury nach Rom, der das Aostatal vom Großen Sankt-Bernhard-Pass bis Pont-Saint-Martin durchquert. Das Wegenetz umfasst mehr als 5.000 Kilometer; Routen können nach Ort gesucht und GPX- oder KML-Tracks heruntergeladen werden.

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Die Höhenlage prägt den Charakter der Wege: Ein Weg verläuft hauptsächlich im Talboden und an Hängen mittlerer Höhenlage zwischen 500 und 1.900 Metern über dem Meeresspiegel. Sie können Ihre Reiseplanung deshalb an kürzeren Strecken, längeren Durchquerungen oder historischen Wegverbindungen ausrichten, sofern diese unterschiedliche Landschaften und Interessen abdecken.

Wildwasser und Wintersport

Von April bis September bieten die Wildwasser der Dora Baltea und der alpinen Gebirgsbäche Möglichkeiten für Rafting, Hydrospeed, Canyoning, Kajakfahren und Kanufahren. Als Winterthema gilt der Indian Park als höchstgelegener Snowpark Europas. Die beiden Bereiche ergänzen die naturbezogene Auswahl des Aostatals um saisonal unterschiedliche Aktivitäten, ohne dass daraus eine einheitliche Reiseform vorgegeben wird.

Valdostanische Spezialitäten und Feste

Micóoula ist ein lokales süßes Brot aus Vollkornweizen- und Roggenmehl, Kastanien, Rosinen, Butter, Eiern, Salz und Zucker. In Hône wird am Fest der Unbefleckten Empfängnis am 8. Dezember das Fest der Micóoula mit Gastronomieständen gefeiert; dort können Besucher diese traditionelle Süßspeise verkosten. In Bard findet jedes Jahr am 10. und 11. Oktober eine Veranstaltung zur Förderung der valdostanischen Agrar- und Ernährungskultur statt. Besucher können dort Produkte aus verschiedenen lokalen Sparten direkt bei den Erzeugern verkosten und kaufen, darunter Käse, Wurstwaren, Honig, Backwaren, Obst und Gemüse sowie Wein.

Orte für Ihre weitere Planung

Weitere Ziele im Aostatal finden Sie hier: Antey-Saint-André, Valgrisenche, Aosta, Arvier, Avise, Aymavilles, Bionaz, Breuil-Cervinia, Courmayeur, Introd, Saint Nicolas, Saint Pierre, Sarre, Valsavarenche, Valtournenche, Villeneuve, La Salle, Verrand, Cogne, Rhemes-Saint-Georges, Ayas, Gressoney-Saint-Jean, Verrès, Torgnon, Frachey, Etroubles, Chamois, Nus, Saint Jacques, La Thuile, Champoluc, Brusson, Arnad, Fénis Ao, Pollein, Bard, Châtillon, Valpelline, Roisan, Saint-Rhémy-En-Bosses, Ollomont, Gaby, Saint-Oyen, Montjovet, Chateau, Lillianes, Fontainemore, Acque Fredde, Pont-Saint-Martin, Gignod, Champdepraz, Challand-Saint-Anselme, Coveyrand, Charvensod, Issime, Pontboset, Morgex, Allein, Donnas, Doues, Brengon, Saint-Christophe, Rhêmes-Notre-Dame, Jovencan, Gratillon, Epinel, Chambave, Challand-Saint-Victor, Issogne, Verrayes, Ozein, Chef-lieu, Oyace, Émarèse, Grand Brissogne, Lignan, Saint Vincent, Quart, Pré-Saint-Didier, Gressoney-La-Trinité, Gressan.

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