Oyace zwischen Tornalla, Kirchen und Bergwegen
Unterkünfte in Oyace
Oyace verbindet eindrucksvolle Berglandschaften mit Spuren einer langen Ortsgeschichte. Wenn Sie in Italien Kultur, Natur und Wanderwege miteinander verbinden möchten, finden Sie hier sehr unterschiedliche Anknüpfungspunkte: einen achteckigen Turm, historische Kirchen und Kapellen, Wege über hoch gelegene Pässe sowie Gebiete mit artenreicher Tierwelt.
Zwischen Tornalla und Ponte della Betenda
La Tornalla ist ein alter achteckiger Turm von Oyace, der ab dem Jahr 1197 nachweisbar ist. Einen ganz anderen Eindruck vermittelt die Schlucht am Ponte della Betenda: Sie ist 54 Meter tief und wurde durch das Wasser des Flusses Buthier in Gneis geformt. Im Ortsteil Le Bouyoz sind außerdem die Überreste des steinernen Croce della Peste neben dem früheren Tor noch zu sehen.
Kirchen, Kapellen und sakrale Kunst
Die Kirche San Michele wurde 1788 anstelle einer Kapelle erbaut, die seit 1623 nachweisbar ist. In der Kirche befinden sich Fresken des Malers Margotti aus dem Jahr 1914, darunter eine Darstellung der Brotvermehrung mit Christus im Ortsteil Le Ile. Nach der Innenrestaurierung im Jahr 2018 beherbergt San Michele ein kleines Museum für sakrale Kunst. Zum Museo Arte Sacra gehört auch eine geschnitzte und stark übermalte Holzstatue des heiligen Michael aus dem 16. Jahrhundert.
Auf den Hochweiden von Verdonaz steht die Kapelle Notre-Dame-des-Neiges auf 2.317 Metern Höhe. Sie wurde 1942 aus vor Ort gewonnenen Steinen errichtet; Kalk und Zement wurden von Oyace aus auf Maultieren hinaufgebracht. Zur örtlichen Kunst im öffentlichen Raum gehören zehn Skulpturen, die Maurizio Bombino, Marcel Diemoz, Salvatore Fernando Di Mauro, Fausto Linty und Dante Marquet vom 9. August bis zum 15. August 2022 live in Oyace fertigten. Heute schmücken sie den Spielplatz Le Château und den Weg zur Tornalla.
Wanderwege und Tierwelt
Der Rundweg Tour Tornalla ist gut ausgeschildert und weist keine technischen Schwierigkeiten auf. Ein Abschnitt der Alta Via Nr. 1 durchquert Oyace und verbindet das 2.783 Meter hohe Colle di Vessona mit dem 2.492 Meter hohen Col Breuson. Der regionale Wanderweg Nr. 105 durchquert das Vallone di Verdona, führt über das 2.645 Meter hohe Colle di Saint Barthèlemy hinein und über das 2.494 Meter hohe Col d'Arpeyssaou wieder hinaus.
Das Vallone di Vessona ist ein naturkundlich bedeutendes Gebiet mit einer reichen Tierwelt aus Hirschen, Gämsen, Murmeltieren und Adlern. Nordwestlich von Oyace erheben sich die markanten Felsspitzen der Morion-Kette; ihre Grate bilden die Wasserscheide zum Tal von Ollomont. In der Umgebung von Oyace liegen außerdem Mont Gelé, Mont Avril, Cima Livournea und Mont Durand.
Feste und lokale Traditionen
Jedes Jahr am Ostermontag führt eine Prozession von der Kirche San Michele zur Kapelle von Chalambé. Anschließend werden eine Messe und eine abschließende Versteigerung abgehalten. Die Kapelle von Chalambé wurde 1784 erbaut und 2008 renoviert. Die Feier zu Ehren von Notre-Dame-des-Neiges findet jedes Jahr am 5. August statt und umfasst eine Messe mit anschließendem Mittagessen, das von der Pro Loco von Oyace organisiert wird.
Auch eine Fischereitradition gehört zum örtlichen Charakter: Im Kanal am Rand des Gebiets Marais Vivier wird sie weiterhin ausgeübt. Für die Wahl Ihrer Unterkunft können Sie daher überlegen, ob Sie den Schwerpunkt auf die historischen Zeugnisse im Ort, die Prozessionen und sakrale Kunst oder auf die Höhenwege, Täler und Naturbeobachtung legen. Im weiteren regionalen Umfeld von Oyace liegt die Ruine Le Crêt; in der Umgebung befindet sich außerdem der Garten Giardini pubblici Aosta.
Weitere Reiseziele
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