Camàldoli - religiöser Tourismus in der Toskana

Ein tiefer und rauschender Wald grenzt lang, breit, ausgedehnt die beiden Regionen Toskana und Emilia Romagna voneinander. Es ist der Teil der Apuanischen Alpen, der den Gebirgsausschnitt Casentino innewohnen hat. Herrlich und wunderbar ruhig öffnet sich einer Stelle der Welt für die Ortschaft Camàldoli. Stille umhüllt den Ort und andächtig schweigt der Wald.

Um in Camàldoli einen Urlaub zu planen, sollte wissen, dass dieser Ort eher mit Religion und Spiritualität verbunden ist. Dennoch gibt es reichlich Raum, Zeit und Platz, um die Natur zu erkunden. Mountainbiketouren, geführte Wanderungen durch diesen Teil der Toskana, Naturpfade und Pilgerwege werden ebenso von Camàldoli gestartet wie ein aufregendes Matsch beim Tennis. Was bleibt ist dennoch der bewusste Rückzug aus einem sonst alltäglichem Leben.

Es war der Graf Maldolo von Arezzo, welcher dem Mönch Romualdo ein Gebiet überließ, auf welchem dieser Mönch ein Kloster errichten ließ. Das Kloster der Kamaldulenser wurde seitdem 13. Jahrhundert regelmäßig vergrößert und ermöglicht heute sogar einen religiösen Tourismus innerhalb der Klosteranlage. Etwa 20 Minuten von diesem Kloster entfernt erhebt sich eine Einsiedelei. In dieser leben noch heute Mönche. Jedoch ist die Einsiedelei nicht zu besichtigen.

Um dieses Kloster und der Einsiedelei erstreckt sich ein etwa 35.000km² großes und im Jahr 1989 eingerichteter Nationalpark des Monte Falterona, Campignas und der casetinischen Wälder.

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