Basilikata

Gottverlassen betitelt man die Region Basilikata, welche sich wie der Spann eines Fußes zwischen Kalabrien und Apulien befindet. Und tatsächlich ist die Region Basilikata als Urlaubsregion in Italien nur sehr wenigen bekannt. Im Herzen der Region Basilikata wiegt sich der Nationalpark, Parco Nazionale del Pollino, geliebt werden die beiden sehr unterschiedlichen Küstenabschnitte, welche lediglich durch den Gebirgszug der Apennin getrennt wird.

 

 

Italienurlaub im Süden

Man darf von der Region Basilikata nicht zu viel erwarten. Nur dann öffnet sich Basilikata dem Urlauber von Italien. Die Stille, Unberührtheit, das Gefühl hier in Italien ein sehr ursprüngliches Leben für sich entdecken zu dürfen, reizt selbst ein einer scheinbar vergessenen Region von Italien, in Basilikata Urlaub machen zu wollen. Landschaftlich gesehen kann man Italien in Miniatur noch einmal entdecken. Zypressen reihen sich an manchen Orten aneinander, in anderen sind es die Orangenbäume und Zitronen. Von Porto di Maratea sagt man, es sei die zweite Amalfiküste. Der Nationalpark, Parco Nazionale del Pollino überrascht mit Buchen, Ahorn und anderen eigentlich typisch deutschen Baumbeständen. Und am Ende sind es die Höhlensiedlungen von Materas, die mit zu den Ältesten von ganz Italien zählen.

 

Urlaub an der Tyrrhenischen Küste und an der Ionischen Küste

Das Massiv der Apennin teilt die Region Basilikata und lässt auf diese Weise zwei sehr verschiedene Küstenabschnitte entstehen. Die eigentlich nur 20 km lange Tyrrhenische Küste besitzt die vielleicht schönsten Fischerdörfer im Süden Italien. Obwohl man der Region Basilikata einen eher bäuerlichen Charakter nachsagt, so sind die Hotels und Ferienhäuser an der Tyrrhenischen Küste durchweg elegant und die Strände erhalten seit 2003 durchweg immer das Gütesiegel der „Blauen Flagge“. Ganz anders gibt sich die Ionische Küste von Italien. Hier sind es die Ausgrabungsstätten und die lebendige Geschichte der Griechen und Römer, welche auch architektonisch Spuren hinterlassen haben, die den Reiz einer Urlaubsreise in den Süden Italiens ausmachen. Die Badeorte wie Metaponto oder Policoro rühmen sich nicht vor Schönheit, sind dennoch begehrt für Ausflugsziele in die Region Basilikata. Matera ist der Ort mit den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der Region Basilikata. Die Sehenswürdigkeiten von Basilikata sind eine Reise zu den uralten bäuerlichen Kulturen. Noch vor weniger als 60 Jahren lebten mehr als die Hälfte aller Menschen in Matera in den sogenannten Sassi. Sassi sind Wohnbauten, Höhlen und Kirchenbauten im Kalksteinklamm, die teilweise aus dem 8. Jahrhundert vor Chr. stammen.

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