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Matera zwischen Sassi, Museen und Murgia

Unterkünfte in Matera

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Matera erschließt sich über die Verbindung von in den Fels gehauener Siedlungsgeschichte, Museen in historischen Höhlenräumen und Landschaftserlebnissen in der Murgia. Das Welterbeensemble „The Sassi and the Park of the Rupestrian Churches of Matera“ gibt der Stadt dabei ihren besonderen historischen Rahmen.

File:Sasso Barisano (Matera) 02.jpg File:Sasso Barisano (Matera) 02.jpg Foto: Bernard Gagnon via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Sassi und Geschichte im Fels

Zum Welterbeensemble „The Sassi and the Park of the Rupestrian Churches of Matera“ gehören Häuser, Kirchen, Klöster und Einsiedeleien, die in die natürlichen Höhlen der Murgia eingebaut sind. Es ist ein herausragendes Beispiel einer in den Fels gehauenen Siedlung mit einer über mehr als zwei Jahrtausende nachweisbaren Kontinuität. Im historischen Zentrum von Matera sind die beiden Stadtteile Barisano und Caveoso erhalten.

Museen in historischen Räumen

Das MUSMA zeigt italienische und internationale Skulptur vom späten 19. Jahrhundert bis heute. Die Sammlung des Museums ist im Palazzo Pomarici aus dem 16. Jahrhundert im Herzen der Sassi von Matera ausgestellt. Das Museo Laboratorio della Civiltà Contadina ist ein ethnologisch-anthropologisches Museum von Matera im historischen Viertel der Sassi. Es befindet sich in einem unterteilten Lamione aus dem 16. Jahrhundert, das sich in ein Netz verschiedener bereits vorhandener Höhlen erstreckt.

Das Museo Archeologico nazionale Domenico Ridola dokumentiert in seiner ethnografischen Sammlung mehr als 400 überwiegend geschnitzte Holzobjekte. Außerdem geben 11 in Contrada Ciccolocane in Matera entdeckte hypogäische Strukturen wichtige archäologische Hinweise auf die soziale Organisation der damaligen Zeit. Casa Noha zeigt ein Multimedia-Video, das die Geschichte Materas von den Ursprüngen bis zur Gegenwart rekonstruiert.

Zisternen, Felskirchen und historische Zeugnisse

Der Palombaro Lungo wurde ab dem 16. Jahrhundert in mehreren Bauphasen als künstlicher Hohlraum angelegt. Er erreicht ein Fassungsvermögen von 5 Millionen Litern, eine Tiefe von 16 Metern und eine Länge von 50 Metern. Unter der Piazza Vittorio Veneto ist der Palombaro Lungo eine große Zisterne zur Wassersammlung. Besichtigt werden kann er über bequeme Hängebrücken über dem Wasser.

Die Cripta del Peccato Originale war die Kultstätte eines benediktinischen Felsenklosters aus der langobardischen Zeit. Sie enthält einen Freskenzyklus aus dem 8. und 9. Jahrhundert, der von dem als „Painter of the Flowers of Matera“ bekannten Künstler gemalt wurde. Die Cripta del Peccato Originale kann nach vorheriger Reservierung besichtigt werden. Jazzo Gattini ist ein alter Schafstall aus dem 19. Jahrhundert und beherbergt ein Besucherzentrum.

Die Murgia zu Fuß und mit dem Fahrrad

Die Gemeinde Matera empfiehlt, die Sassi und die umliegende Murgia zu Fuß zu erkunden. Die Gravina di Matera ist im Parco della Murgia Materana eine geologische Schlucht, die Besucher besonders interessiert. Im Park gehört die Vogelbeobachtung, insbesondere die Suche nach Greifvögeln und anderen Vögeln, zu den Besucheraktivitäten. Außerdem wird Mountainbiking auf schmalen Wegen angeboten, die alte Gutshöfe mit Felsensiedlungen verbinden.

Sentiero 406 und Murgia Timone

Der Sentiero 406 verbindet die Sassi von Matera mit der Hochebene Murgia Timone über einen panoramischen Weg, der eine Hängebrücke über den Bach Gravina einschließt. Der Sentiero 406 beginnt an der Porta Postergola. Die Porta Postergola trägt auch den Namen Porta Pistola. Damit verbindet der Weg historische Stadtbereiche mit einem Landschaftsraum, in dem Wandern, Vogelbeobachtung und Mountainbiking unterschiedliche Zugänge zur Murgia eröffnen.

Weitere Orte in der Umgebung

Metapont, Tinchi, Bernalda, Lido Di Scanzano, Pisticci, Ferrandina, Pomarico, Montalbano Jonico

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Matera.

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