Santa Maria Coghinas zwischen Fluss, Quellen und mittelalterlicher Baugeschichte
File:Santa Maria Coghinas - Diga di Casteldoria (01).JPG
Foto: Gianni Careddu via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Flusslandschaft und Thermalquellen
Santa Maria Coghinas verbindet verschiedene Themen, die sich bei der Reiseplanung gut nebeneinander betrachten lassen. Die Hügel rund um den Fluss Coghinas sind von üppiger mediterraner Macchia bedeckt. Dazu gehören vor allem wilde Olivenbäume, Korkeichen, Mastixsträucher, Phyllirea und Zistrosen. Die Vegetation gibt dem Landschaftsraum einen klaren mediterranen Charakter, ohne dass dafür eine einzelne Sehenswürdigkeit im Mittelpunkt stehen muss.
Bei Li Caldani treffen die heißen Quellen von Casteldoria auf den Fluss Coghinas. Die Thermalquellen von Li Caldani bei den Terme di Casteldoria sind salz-, brom- und jodhaltig und erreichen Temperaturen zwischen 65 °C und 72 °C. Für Sie kann dieser Teil des Umfelds besonders interessant sein, wenn Sie Naturbeobachtung und das Thema Thermalwasser miteinander verbinden möchten.
In der näheren Umgebung von Santa Maria Coghinas liegt der Flussstrand Li Caldani am linken Ufer des Coghinas. Eine hölzerne Fußbrücke verbindet ihn mit dem Naturpark und dem gegenüberliegenden Ufer im Gebiet von Viddalba.
Anreise und räumliche Orientierung
Für die Anreise ist die Staatsstraße SS672 Sassari–Tempio die Zufahrt, bevor Sie in Richtung Perfugas abbiegen. Nach der Ausfahrt führt die SP92 etwa 13 Kilometer weiter nach Santa Maria Coghinas.
Mittelalterliche Spuren und kulturelles Umfeld
Die Pfarrkirche Madonna delle Grazie in Santa Maria Coghinas wurde in der antiken villa Kokinas errichtet, die im Condaghe di San Michele di Salvenero aus dem 12. bis 13. Jahrhundert erwähnt wird. Die Kirche stammt aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Erhalten ist von der mittelalterlichen Bauphase nur die Fassade, die im ersten Viertel des 14. Jahrhunderts wiederaufgebaut wurde.
Beim mittelalterlichen Castello dei Doria ist der Doria-Turm der am besten erhaltene Teil. Der Turm steht damit für die erhaltene Substanz dieses Bauwerks, während die Pfarrkirche Madonna delle Grazie einen eigenen Zugang zur mittelalterlichen Baugeschichte eröffnet.
In der Umgebung von Santa Maria Coghinas liegen das Museo dell'Intreccio Mediterraneo, ein Museum, die Roccia dell'Elefante, eine Ruinenstätte, und das Castelsardo Castle, eine Burg. Im weiteren regionalen Umfeld von Santa Maria Coghinas liegt außerdem das Castello dei Doria - Chiaramonti, eine Burg. So reicht das kulturelle Umfeld von einem Museum über eine Ruinenstätte bis zu mehreren Burgen, ohne dass diese Orte derselben räumlichen Kategorie angehören.
Strände und weitere Landschaftsziele
In der näheren Umgebung von Santa Maria Coghinas liegen der Strand Spiaggia di Valledoria, der Monte Ortigiu und der Strand Spiaggia della Baia delle Mimose. Ebenfalls in der Umgebung liegt der Strand Spiaggia di San Pietro. Die Landschaftsbezüge umfassen damit sowohl Strände als auch einen Berg. Für Sie als Reisende ergibt sich daraus ein breites Spektrum zwischen Flussraum, Thermalquellen, mediterraner Vegetation, Küste und mittelalterlicher Kultur.
Bei der Wahl eines Hotels für Santa Maria Coghinas können Sie diese unterschiedlichen Schwerpunkte als persönliche Orientierung für Ihre Reiseplanung nehmen. Wenn Sie sich besonders für Baugeschichte interessieren, rücken Kirche, Turm und Burgen in den Vordergrund. Wer Landschaft und Thermalquellen bevorzugt, findet mit dem Coghinas und Li Caldani andere thematische Anknüpfungspunkte.
Weitere Orte für Ihren Vergleich: Bono, Pattada, Viddalba, Fertilia, Chiaramonti, Uri, Benetutti, Ploaghe.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sassari.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com