Arbatax zwischen roten Klippen, Meer und Küstengeschichte
Arbatax lässt sich über zwei Perspektiven entdecken: die markanten Formen und Farben der Küste sowie konkrete Zeugnisse der Ortsgeschichte. Neben dem Hafen liegen die Rocce Rosse, südlich von Arbatax öffnet sich die Bucht von Porto Frailis. Dazu kommen historische Bauwerke, erhaltene militärische Anlagen, Aussichtspunkte und religiöse Traditionen. So entsteht ein Reiseziel, dessen unterschiedliche Facetten sich nach persönlichen Interessen erkunden lassen.
Rote Felsen und eine Bucht am Meer
Die Klippen der Rocce Rosse neben dem Hafen von Arbatax bestehen aus rötlichem Porphyr und schwarzem Diorit. Die Klippe ragt etwa 15 Meter über das Meer auf. Gerade der Gegensatz zwischen den rötlichen und schwarzen Gesteinsfarben und dem Wasser prägt das Küstenbild von Arbatax. Die Rocce Rosse sind außerdem Schauplatz von Open-Air-Konzerten und spektakulären Lichtshows mit Videomapping. Damit verbindet dieser Ort natürliche Formen mit kulturellen Inszenierungen, ohne dass beide Aspekte dasselbe Erlebnis voraussetzen.
Ein anderes Küstenbild zeigt Porto Frailis. Der Ort liegt südlich von Arbatax in einer Bucht und hat feinen Sand sowie ein blau-grünes Meer. Für Ihre Reiseplanung können Sie dadurch zwischen der geologisch markanten Felsküste der Rocce Rosse und der sandigen Bucht von Porto Frailis mit blau-grünem Meer unterscheiden.
Leuchtturm, Kirche und militärische Geschichte
Der Faro di Bellavista in Arbatax wurde 1866 erbaut. Ein weiteres prägnantes Bauwerk ist die Chiesa di Stella Maris. Sie hat eine Steinfassade, eine Holztür und einen dreistufigen Glockenturm. Geweiht wurde die Kirche am 3. Juni 1953. Die Jahreszahlen geben den beiden Bauwerken einen unterschiedlichen historischen Bezug: Der Faro di Bellavista entstand im 19. Jahrhundert, während die Chiesa di Stella Maris aus der Mitte des 20. Jahrhunderts stammt.
Im Parco Batteria sind dreizehn Kasematten ehemaliger Flugabwehr- und Marinebatterien erhalten. Während des Zweiten Weltkriegs beherbergten diese Anlagen Soldaten. Im Rahmen eines im Jahr 2008 durchgeführten Revitalisierungsprojekts wurde im Parco Batteria ein Naturwanderweg angelegt. Der Naturwanderweg liegt dabei im selben Park wie die dreizehn erhaltenen Kasematten. Der Park bietet Besucherinnen und Besuchern außerdem einen Panoramablick auf die Stadt.
Religiöse Traditionen und besondere Veranstaltungen
Die Madonna Stella Maris wird jeden dritten Sonntag im Juli mit dreitägigen Feierlichkeiten geehrt. Diese Feierlichkeiten gipfeln in einer Prozession auf dem Meer. Wer die Madonna-Stella-Maris-Feier einplanen möchte, kann dafür einen dreitägigen Zeitraum im Juli vorsehen.
Ein weiterer Blick über den Golf
Vom Fuß der Torre di San Miguel bietet sich ein Panorama über den Golf. Das Panorama über den Golf ergänzt den Panoramablick auf die Stadt im Parco Batteria um eine zweite Perspektive.
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