Escalaplano entdecken: Hochebene, Nuraghen und Feste
Escalaplano liegt auf einer fast 350 Meter hohen Hochebene. Umgeben ist der Ort von den Tälern der Flüsse Flumendosa und Flumineddu; das Gebiet ist von Korkeichenwäldern bedeckt. Für Ihre Reiseplanung ergibt sich ein Landschaftsbild, in dem Höhenlage, Flusstäler und bewaldete Flächen gemeinsam den Charakter des Ortes bestimmen.
Hochebene, Flusstäler und Wege
Auch die Route C 562 führt über eine Hochebene. Dort liegen teilweise eingefriedete Grundstücke, die teils als Weideland, teils als Olivenhaine und Weinberge genutzt werden. Der Weg Cracuris Circonvallazione Escalaplano – S'Arcu Atzinnuri (C 562) ist etwa 1,8 km lang. Sa Trona ist etwa 8 km von Escalaplano entfernt. Die flache Sandsteinfelsformation erstreckt sich über den Abgrund und bietet nach Süden ein weites Panorama.
Archäologie zwischen Quelle und Fels
Zu den prähistorischen archäologischen Zeugnissen in Escalaplano gehören Domus de Janas, Nuraghen und Tempel mit heiligen Brunnen. Der Komplex Is Clamoris am Rio Flumineddu im Gebiet von Escalaplano umfasst ein nuragisches Heiligtum mit einem heiligen Brunnen; in geringer Entfernung befindet sich eine nuragische Quelle. Bei den Domus de janas di Fossada wurden in der Nähe Oberflächenfunde aus Obsidian und Feuerstein entdeckt, die auf nahegelegene neolithische Werkstätten schließen lassen.
Die nuragische Quelle Is Clamoris erreichen Sie von Escalaplano aus über Corso Sardegna/SP13 in nördlicher Richtung, anschließend über Via S. Barbara und die Beschilderung nach Perdasdefogu. Nach etwa 10 km folgen Sie nahe einer Brücke weiteren Hinweisschildern.
Kirchen und sichtbare Baugeschichte
Die Kirche San Sebastiano wurde im gotisch-aragonesischen Stil errichtet und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Zu ihren prägenden Merkmalen gehören ein großes originales Fassadenrosenfenster im aragonesischen Stil und eine hölzerne Kanzel, die im Jahr 1623 angeordnet wurde.
Die Kirche San Salvatore steht auf der Hochebene Is Sceasa an der Straße in Richtung Ballao. Eine frühere Kirche San Salvatore bestand aus großen braunen Steinblöcken, die mit einem Gemisch aus Lehm und Stroh verbunden waren.
Feste, Prozessionen und offene Innenhöfe
Zu den mit Escalaplano verbundenen Festtagen gehören der 17. Januar für das Fest des heiligen Antonius des Großen sowie, drei Tage später, das Patronatsfest des heiligen Sebastian. Zum Festgeschehen gehören das Entzünden großer Feuer, das Verkosten von Wein und Süßspeisen sowie Tänze.
Der 15. Mai ist mit der Begleitung des Simulakrums des heiligen Salvatore zu der ihm gewidmeten ländlichen Kapelle verbunden. Die Prozession zu San Giovanni am 24. Juni umfasst traditionelle Trachten sowie Traccas, also von Ochsen gezogene und mit Blumen geschmückte Wagen.
Sa Passillada findet am 31. Oktober und 1. November im historischen Zentrum von Escalaplano statt; dabei werden private Innenhöfe für die Öffentlichkeit geöffnet.
Schwerpunkte für Ihre Reiseplanung
Wenn Sie ein Hotel oder eine andere Unterkunft in Escalaplano auswählen, können Sie den Schwerpunkt Ihrer Tage an den konkreten Landschafts-, Kultur- und Festthemen ausrichten. Die Hochebene, die umliegenden Flusstäler und die Korkeichenwälder, die Route C 562, Is Clamoris, die Kirchen und die datierten Bräuche setzen unterschiedliche Schwerpunkte für Ihre Reiseplanung. So können Sie je nach persönlichem Interesse Kultur, Landschaft oder Ortsgeschichte unterschiedlich gewichten.
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