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Livorno Ferraris: Kirchen, Museen und Reiskultur entdecken

Unterkünfte in Livorno Ferraris

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Livorno Ferraris verbindet sakrale Kunst, Erinnerungsorte, Reiskultur und technische Geschichte auf engem thematischem Raum. Die römische Nekropole des Ortes wird in das 1. bis 4. Jahrhundert n. Chr. datiert. Zugleich führen Kirchen und Museen von mittelalterlichen Spuren bis zu den Ursprüngen der Elektrotechnik und machen den Ort besonders interessant, wenn Sie italienische Kultur nicht nur über große Sehenswürdigkeiten, sondern über konkrete lokale Zeugnisse kennenlernen möchten.

File:Livorno Ferraris Cappella della Madonna del Rosario 01.jpg File:Livorno Ferraris Cappella della Madonna del Rosario 01.jpg Foto: Francoerbi via Wikimedia Commons, CC0

Kirchen und historische Spuren

In der Chiesa Parrocchiale di San Lorenzo Martire begegnen Ihnen mehrere Schichten kirchlicher Kunst. Die Kirche wurde 1778 unter der Leitung von Filippo Castelli vollendet und am 9. August 1778 von Giuseppe Luigi Avogadro, dem Bischof von Casale Monferrato, geweiht. Zu den erhaltenen Werken gehören Gemälde von Giorgio Alberini aus dem Jahr 1823 und etwa aus dem Jahr 1620 sowie ein Werk von Bernardino Galliari aus der Zeit um 1776. Hinzu kommen die Reliquienbehälter des heiligen Clemens und des heiligen Laurentius sowie ein hölzernes Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert.

Eine andere historische Perspektive eröffnet die Chiesa Santa Maria d'Isana. Sie gilt als die einzige bis heute erhaltene Templerkirche im Piemont. Die Kirche liegt in einem Bauernhof 3 km östlich des Zentrums von Livorno Ferraris, an einem zur SP 7 zwischen Livorno Ferraris und Trino senkrechten Seitenweg. Der Zugang erfolgt direkt von der Straße, der Eingang liegt auf Straßenniveau. Jedes Jahr am 15. August wird dort ein Fest mit einer Fußprozession als Votivprozession gefeiert. Nach manchen Überlieferungen reichen die Ursprünge dieser Tradition bis zur Pest von 1624 zurück.

Am Torrione Medievale sind noch heute die Anschläge der Zugbrücke sichtbar. Sie verweisen auf einen Burggraben und auf die frühere Existenz einer Burg. Zusammen mit der römischen Nekropole entsteht so ein historischer Bogen, der die lange Entwicklung des Ortes anhand einzelner, greifbarer Spuren erfahrbar macht.

Museen zwischen Familie, Technik und Alltag

Das M.A.V.O. nutzt erläuternde Tafeln und führt durch den Hauptkorridor sowie vier Ausstellungsräume. Es ist direkt von der Straße aus zugänglich und verfügt über einen ebenerdigen Eingang.

Das Museo Sacrario „Galileo e Adamo Ferraris“ befindet sich im ehemaligen Wohnhaus der Familie Ferraris. Es wurde 1931 übergeben und umfasste Dokumente und Gegenstände zur Erinnerung an die Brüder Ferraris. Das Museo Civico „Ferraris“ wurde 1997 zu einem Kulturzentrum mit einem pädagogischen und allgemeinbildenden Labor erweitert und umgestaltet. Dort finden Aktivitäten und Experimente zu den Ursprüngen der Elektrotechnik statt.

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Reiskultur als lokaler Schwerpunkt

Der Reis prägt in Livorno Ferraris nicht nur ein einzelnes Ausstellungsthema. Das Ecomuseo della Coltura del Riso zeigt häusliche Einrichtungen, die Werkstätten des Schmieds, Hufschmieds und Margaio, eine Schule, landwirtschaftliche Maschinen und Bauernwagen. Zugleich bewahrt es das historische Gedächtnis sowie die Lebens- und Arbeitskultur der Menschen von Livorno. Für Sie wird dadurch sichtbar, wie eng Alltagsleben, Handwerk und Landwirtschaft miteinander verbunden sind.

In der Riseria Riso Acquerello wird die vollständige Herstellungskette von Ökoreis gezeigt: vom Anbau über die Verarbeitung bis zur Abfüllung und Verpackung.

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Weitere Ziele zur Reiseplanung

Wenn Sie Ihre Reise durch das weitere Umfeld ergänzen möchten, können Sie auch Scopello, Trino, Borgosesia, Pila, Ferrera, Santhià, Alagna Valsesia und Crescentino in Ihre weitere Auswahl einbeziehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vercelli.