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Crescentino zwischen Geschichte, Kirchen und Flusslandschaften

Unterkünfte in Crescentino

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Crescentino verbindet eine historische Ortsmitte mit sakralen Orten, Feuchtgebieten und Flusslandschaften.

File:Crescentino Campagna Chiesa di San Rocco.jpg File:Crescentino Campagna Chiesa di San Rocco.jpg Foto: Francoerbi via Wikimedia Commons, CC0

Historisches Zentrum und sakrale Kunst

Im historischen Zentrum wurde der Bürgerturm wahrscheinlich gegen Ende des 14. Jahrhunderts errichtet. Arkaden säumen die zentrale Straße und prägen die Ortsmitte.

Die Pfarrkirche von Crescentino ist der Beata Vergine Assunta, der seligen Jungfrau Maria, geweiht. Am Hauptaltar befindet sich ein Altarbild der Himmelfahrt Mariens von Claudio Francesco Beaumont.

Zum historischen Umfeld gehört auch das Santuario della Madonna del Palazzo. Es wurde an der römischen Straße von Pavia nach Turin errichtet. Während seines Wiederaufbaus verlegte Crescentino Serra 1776 den gesamten Glockenturm an einen neuen Standort.

Feste und historische Spuren

Der 50. Carnevale Storico Crescentinese fand am Samstag, dem 7. Februar 2026, und am Sonntag, dem 8. Februar 2026, statt und umfasste einen traditionellen Maskenumzug durch die Straßen von Crescentino. In San Genuario steht die Pfarrkirche an der Stelle der früheren Abteikirche; erhalten sind deren romanischer Glockenturm und der rückwärtige Teil der Apsis. In der Fraktion Lignola von Crescentino steht die romanische Kirche San Pietro, die als älteste Kirche des Gebiets gilt.

Eine weitere Anlage ist die lange Allee zum Santuario della Madonna delle Grazie, auch Santuario della Madonnina: Sie ist mit 15 Marmorstatuen und einem Marmorbrunnen mit drei Becken geschmückt.

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Feuchtgebiete und Flussufer

Das besondere Schutzgebiet Palude di San Genuario umfasst auch das Gemeindegebiet von Crescentino. Langsam fließende Kanäle, Quellen und Quellbecken prägen den Feuchtgebietsraum; dort kommen typische Pflanzen- und Tierarten der Feuchtgebiete vor. Nördlich des Ortes liegt das Santuario della Madonna delle Grazie zwischen Reisfeldern.

Am Gebiet Baraccone an der Mündung von Po und Dora Baltea treffen Flusslandschaft und Schutzstatus zusammen. Baraccone ist sowohl als besonderes Erhaltungsgebiet als auch als besonderes Schutzgebiet ausgewiesen und umfasst auch das Gemeindegebiet von Crescentino. Von Galli führt eine asphaltierte Straße zum linken Flussufer; dort verbindet sich das klare Wasser der Dora Baltea mit dem dunkleren Wasser des Po. Die Uferwälder im Gebiet von Galli bestehen vorwiegend aus Pappeln, Weiden und Akazien; daneben kommen einzelne Ulmen sowie Roter Hartriegel, Holunder und Brombeeren vor.

Radrouten für die Reiseplanung

Die Radwanderkarte „Mappa cicloturistica Capoluogo e Frazioni“ für Crescentino zeigt eine rote Route von etwa 30 km Länge. Daneben verbindet ein vorgeschlagener Radrundweg, ausgehend von Crescentino, die Palude di San Genuario und Isola Santa Maria am Ufer des Po. Die Angabe von etwa 30 Kilometern liefert für Radreisende eine konkrete Größe, wenn sie die eigene Tagesetappe planen.

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