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Borgosesia zwischen Karneval, Monte Fenera und geistlichem Erbe

Unterkünfte in Borgosesia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Borgosesia bietet Ihnen mehrere klar unterscheidbare Zugänge zu einem Aufenthalt: Kunst und Ortsgeschichte, traditionsreiche Festkultur, Landschaft mit Wegen und Radwegen sowie religiöses Erbe. Dadurch lässt sich der Ort nach Ihren Interessen erkunden, ohne ihn auf ein einziges Thema zu verkürzen. Die kulturellen, landschaftlichen und spirituellen Anknüpfungspunkte ergänzen sich zu einem vielseitigen Bild der Stadt und ihres Gemeindegebiets.

File:Pietro e Paolo 360 (Borgosesia).jpg File:Pietro e Paolo 360 (Borgosesia).jpg Foto: Ivan Ruggiero via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kunst und Karneval mit eigener Geschichte

Im Museo Carlo Conti steht Carlo Conti (1880–1974) im Mittelpunkt. Das Museum ist dem Bildhauer und Ehreninspektor der archäologischen Denkmalbehörde des Piemont gewidmet. Für kulturinteressierte Besucher entsteht so ein konkreter Zugang zu einer historischen Persönlichkeit und ihrer Verbindung mit der piemontesischen Denkmalpflege.

Für Kulturinteressierte steht im Museum eine einzelne historische Persönlichkeit im Zentrum.

Zur Festkultur von Borgosesia gehören mehrere eigenständige Traditionen. Die Busecca-Zeremonie auf dem Hauptplatz von Borgosesia eröffnet die Karnevalszeit. Die Tradition des Mercù Scùrot entstand 1854 in Borgosesia als scherzhaftes Karnevalsbegräbnis am Aschermittwoch, dem ersten Tag der Fastenzeit. Die ersten dokumentierten Zeugnisse des Karnevals von Borgosesia reichen bis an den Beginn des 18. Jahrhunderts zurück.

Die Karnevalstraditionen machen den Hauptplatz und den Aschermittwoch zu zwei unterschiedlichen Bezugspunkten im Festkalender von Borgosesia.

Monte Fenera und der Sentiero delle Grotte

Der Parco Naturale del Monte Fenera erstreckt sich auch über das Gemeindegebiet von Borgosesia. In diesem Naturpark können Besucher die Wege zu Fuß und die Radwege nutzen. Ein besonders klar umrissenes Natur- und Geologiethema bietet der Sentiero delle Grotte, Weg 769. Auf dem Lehrpfad informieren 12 Tafeln über die Entstehung der Gesteine des Monte Fenera, den geologischen Aufbau des Gebiets und die Karsterscheinungen, durch die unterirdische Hohlräume entstanden sind. Der Sentiero delle Grotte beginnt in Fenera S. Giulio im Gemeindegebiet von Borgosesia und endet an der Grotta della Bondaccia.

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Via Crucis und Santuario di Sant’Anna di Montrigone

Ein weiterer Zugang führt über den Kreuzweg Via Crucis. Er kann zu Fuß zurückgelegt werden, um das Santuario di Sant’Anna di Montrigone zu erreichen. Das Santuario ist Teil des voralpinen Systems der Sacri Monti. Die Kirche enthält sechs Kapellen, die jeweils einer Episode aus dem Leben der Jungfrau Maria gewidmet sind, sowie etwa 150 polychrome Terrakottastatuen. Hier treffen Architektur, religiöse Bildsprache und die Fußroute des Via Crucis aufeinander.

Beim Santuario verbindet sich die Fußroute zugleich mit einer Innenausstattung, die sechs Kapellen und etwa 150 polychrome Terrakottastatuen umfasst.

Unterschiedliche Schwerpunkte für die Reiseplanung

Diese Schwerpunkte verlangen unterschiedliche Zugänge – Besichtigung, Wegstrecke oder die Betrachtung von Kapellen und Terrakottastatuen. Wer mehrere davon verbinden möchte, kann sie als getrennte kulturelle, landschaftliche und geistliche Programmpunkte anlegen.

Für die weitere Reiseplanung können Sie außerdem Scopello, Vercelli, Livorno Ferraris, Cellio, Breia, Varallo, Carisio und Rimasco berücksichtigen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vercelli.