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Brosso: Bergbauwege, Kirchen und Mineralien

Unterkünfte in Brosso

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Brosso verbindet eindrucksvolle Wege mit Spuren des Bergbaus, mineralogischen Besonderheiten und sehenswerten Kirchen. Wer sich für Landschaft, lokale Geschichte und konkrete Zeugnisse früherer Arbeit interessiert, findet hier unterschiedliche Facetten in einem vielseitigen Besuchsprogramm.

File:Ascharite - Brosso, Piemonte, Italia 01.jpg File:Ascharite - Brosso, Piemonte, Italia 01.jpg Foto: Aangelo via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Die Strada delle Vote am Torrente Assa

Von Brosso führt die Strada delle Vote am linken Ufer des Torrente Assa entlang nach Calea. Entlang dieses Weges sind Stolleneingänge, Schmieden, Röstöfen, große Wasserspeicher, Kapellen, Totenkapellen, die Palazzi Sclopis sowie Ruinen von Wohnhäusern zu sehen.

Die Strada delle Vote ist vollständig gepflastert und der Spaziergang weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf.

Findlinge und Wege im alten Bergbaugebiet

La Pera Riunda ist ein riesiger, pilzförmiger Findling. Ein Gletscher transportierte den Felsblock, der heute auf verdichtetem Moränenmaterial ruht. Der Findling ist über einen alten Weg innerhalb des alten Bergbaugebiets erreichbar. Der Weg zu La Pera Riunda ist anspruchsvoll und für erfahrene Wanderer geeignet.

Auch Drera e Pian degli Alemanni verbindet Naturbeobachtung und Bergbaugeschichte. Das Gebiet ist historisch-kulturell bedeutend und bietet einen Blick auf das Moränenamphitheater. Wege führen dort zu alten Bergbaustätten. Entlang des Weges sind außerdem die Überreste alter eisenhaltiger Quellen mit rotem Wasser sowie schwefelhaltiger Quellen zu sehen.

Kirchen mit Geschichte und Kunst

Das Innere der Pfarrkirche San Michele Arcangelo besitzt ein einschiffiges Langhaus mit neun Altären, reicher Dekoration und zahlreichen Gemälden. Das Langhaus ist halbgotisch, während der Chorraum barock gestaltet ist. In der Kirche befindet sich außerdem eine 1856 von Felice Bossi gefertigte Orgel.

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Die Pfarrkirche San Michele Arcangelo soll um das Jahr 1000 erbaut worden sein und gilt als ältestes Gebäude der Vikarie und des Tals.

Die kleine Kirche San Rocco wurde 1630 als Votivkirche errichtet, nachdem die Bevölkerung während einer Pestepidemie dem Heiligen ein Gelübde abgelegt hatte. Sie ist profaniert und beherbergt heute eine Dauerausstellung von Mineralien und alten Arbeitsgeräten. Die Minen von Brosso sind seit langer Zeit für den Reichtum und die große Vielfalt ihrer Mineralien bekannt.

Einblicke in die lokale Eisenverarbeitung

In Cà ad Martolo gibt es fünf Ausstellungsbereiche zu Ort, Menschen, Geschichte, Mineralien und Arbeitsgeräten. Entlang des Torrente Assa sind zudem metallurgische Stätten mit zahlreichen Röstöfen, Waschbecken, Schmieden und mechanischen Pochwerken sichtbar. Diese Anlagen dienten der lokalen Eisenverarbeitung im Niedrigfeuerverfahren beziehungsweise nach der sogenannten Brossasca-Methode. Die Ausstellungsbereiche ergänzen damit die sichtbaren metallurgischen Stätten am Torrente Assa um die Themen Mineralien und Arbeitsgeräte, die ebenfalls zur lokalen Bergbaugeschichte gehören.

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Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung

Wenn Sie Brosso mit weiteren Orten verbinden möchten, finden Sie hier die nächsten Ziele: San Benigno Canavese, Vistrorio, Corio, Banchette, Beinasco, Cavallo, Condove, Montalto Dora.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Turin.