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Condove: Kirchen, Burgruinen und alpine Geschichte

Unterkünfte in Condove

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie Condove über seine Bauwerke, Museen und Berglandschaften kennenlernen möchten, finden Sie unterschiedliche Anknüpfungspunkte: romanische und barocke Kirchen, Felsritzungen, die Ruinen des Castello del Conte Verde und ein hoch gelegenes Heiligtum.

File:Santi Vito, Modesto e Crescenza chiesa a Lajetto, Condove, Italia.jpg File:Santi Vito, Modesto e Crescenza chiesa a Lajetto, Condove, Italia.jpg Foto: Pmk58 via Wikimedia Commons, CC0

Kirchen, Fresken und Felsritzungen

Die Chiesa di San Rocco ist eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Sie liegt im Zentrum von Condove, ist mit dem Auto erreichbar und verfügt neben dem Gebäude über öffentliche Parkplätze. Bei Ausgrabungen wurden am Triumphbogen und in der alten Apsis Fragmente von Fresken freigelegt, die möglicherweise zu den ältesten erhaltenen Fresken im Val di Susa gehören.

Die Cappella di San Bernardo besitzt einen Freskenzyklus aus dem 15. Jahrhundert; eine gotische Widmung datiert die Anlage auf 1430. Zu den weiteren konkreten Spuren früherer Kultur gehören die Incisioni Rupestri in der Località Buia. Dort befindet sich ein Fundort mit Felsritzungen auf einem 375 × 220 × 90 cm großen Felsblock. Am Fundort Siliodo–Camporossetto liegen die Felsritzungen auf einem Serpentinitblock, der als „Roccia degli Asterischi“ bekannt ist.

Das Castello del Conte Verde

Die Ruinen des Castello del Conte Verde stehen auf einer Anhöhe, die den Taleingang zwischen Caprie und Condove beherrscht. Von der Staatsstraße SS24 aus sind sie erreichbar; wenige Meter entfernt gibt es einen Parkplatz und einen kurzen Fußaufstieg. Ab dem 13. Jahrhundert war das Castello del Conte Verde als Castrum Capriarum bekannt. Damals war es das Zentrum einer klösterlichen Kastellanei von San Giusto di Susa sowie Sitz eines Gerichts und eines Gefängnisses.

Museen und Erinnerungsorte

In Mocchie zeigt das Museo Etnografico „La Ghindana“ eine Sammlung materieller Kultur, die eine Berggesellschaft in diesem Gebiet repräsentiert. Das Museum ist auf Milchwirtschaft und Alpwirtschaft spezialisiert. Im Gravio-Tal gab es vom 14. bis zum 19. Jahrhundert Bergbau. Ebenfalls in Mocchie steht der Campanile Romanico auf dem Friedhof. Der Turm stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist wegen der Absenkung des darunterliegenden Bodens leicht geneigt. Er steht neben dem Friedhof und ist von der Provinzstraße aus leicht erreichbar.

Das Museo Valsusino della Resistenza befindet sich in den historischen Räumen der ehemaligen Officine Moncenisio. In einer Bibliothek und Mediathek bewahrt es originale Erinnerungsstücke, historische Fundstücke und fotografische Zeugnisse aus der Kriegszeit sowie aus der Zeit unmittelbar nach der Ankunft der alliierten Truppen. Nach vorheriger Reservierung organisiert das Museum Führungen für Gruppen und bietet Bildungsprogramme für Schulen an.

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Alpines Heiligtum und Veranstaltungen

Das Santuario Madonna degli Angeli ist ein alpines Heiligtum auf 1.880 Metern am Colle del Colombardo. Insbesondere am Marienfest ist es ein Ziel für Pilger.

Die Fiera della Toma präsentiert im Rahmen der enogastronomischen Veranstaltungsreihe „GustoValsusa“ typische Produkte, Weine, Honig, handwerklich hergestelltes Brot, Gebäck und Süßwaren. Die Sagra della Patata in Mocchie ist eine zweitägige Veranstaltung am ersten Septemberwochenende. Zu ihrem Programm gehören ein Markt für landwirtschaftliche und handwerkliche Erzeugnisse, Sportveranstaltungen, Ausstellungen und geführte Wanderungen.

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