Paliano zwischen Stadtmauern, Katakomben und Natur
Unterkünfte in Paliano
Die Mura Castellane, die Catacombe di S. Quirico und die Selva di Paliano e Mola di Piscoli stehen in Paliano für drei unterschiedliche Zugänge: Ortsgeschichte, archäologische Spuren und Natur. Für Sie entsteht daraus ein Reiseziel, bei dem Sie kulturelle Themen und Naturinteressen in der Planung nebeneinander berücksichtigen können. Bei der Wahl Ihrer Unterkunft können Sie den Schwerpunkt auf historische Orte, Landschaftserlebnisse oder die Verbindung beider Perspektiven legen.
Stadtmauern und antike Spuren
Die Mura Castellane umgeben den historischen Ortskern von Paliano auf einer Länge von 2,5 Kilometern. Die Porta Napoletana wurde im Mittelalter als gemauerter Torbau mit einer Wippzugbrücke errichtet. Der Friedhof der Catacombe di S. Quirico wird in das 4. oder 5. Jahrhundert n. Chr. datiert. Entdeckt wurden die Catacombe di S. Quirico in einem Steinbruch für Puzzolan aus römischer Zeit. So liegen hier mittelalterliche Befestigung und frühe unterirdische Zeugnisse in einem deutlich unterschiedlichen historischen Zusammenhang.
Naturdenkmal, Wald und Quelle
Das geschützte Naturdenkmal Selva di Paliano e Mola di Piscoli umfasst etwa 413 Hektar innerhalb der Gemeinde Paliano. Es liegt auf etwa 250 Metern Höhe auf vulkanischen Böden aus pleistozänem Tuff. La Selva umfasst einen 40 Hektar großen Zerreichenwald. Im Parco della Fontana del Diavolo gibt es rund um eine antike Quelle Wege mit Skulpturen und steinernen Tieren.
Weitere historische Akzente
Etwa 6 Kilometer von Paliano entfernt liegt Mola oder Torre dei Piscoli, eine befestigte Verteidigungsanlage am Fluss Sacco zwischen den Ortsteilen Colle Rampo und Polledrara. Die Collegiata di Sant’Andrea Apostolo wurde als Mausoleum der Familie Colonna konzipiert; dort sollten ausschließlich die Fürsten von Colonna aus Paliano bestattet werden. Die Befestigungsanlage am Sacco und die für die Familie Colonna konzipierte Kirche setzen dabei unterschiedliche historische Akzente.
Palazzo di Famiglia und Sala delle Armi
Der Palazzo di Famiglia wurde 1620 begonnen und 1664 bis 1666 durch Kardinal Gerolamo erweitert. Er wurde zu einem zum Tal geöffneten Wohnsitz mit einem schönen Innenhof und einer Arkadenhalle an den beiden kurzen Seiten umgestaltet. In der Sala delle Armi werden Kriegstrophäen aufbewahrt, die den Türken bei Lepanto abgenommen wurden, außerdem antike Waffen und Porträts verschiedener Personen. Diese Motive verbinden Baugeschichte, Familiengeschichte und militärische Überlieferung.
Radweg auf ehemaliger Eisenbahnstrecke
Der Radweg Fiuggi–Paliano folgt der Trasse der ehemaligen Eisenbahnstrecke Roma–Fiuggi–Frosinone. Damit gehört auch die frühere Bahnverbindung zu den Themen, die Sie bei Ihrer Reiseplanung berücksichtigen können, wenn Radfahren und Verkehrsgeschichte zusammenpassen.
Weitere Reiseziele
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