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Coreno Ausonio: Wanderwege, Monte Maio und Geschichte

Unterkünfte in Coreno Ausonio

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Coreno Ausonio verbindet Wanderlandschaft, Kriegsgeschichte, Architektur und lokale Küche. Die Wege der Sentieri Linea Gustav und der Monte Maio führen zu weiten Horizonten; historische Orte, ein Ecomuseum und der Kalkstein Perlato Royal Coreno ergänzen das Landschaftserlebnis. Für Sie entsteht so ein Reiseziel, an dem sich Natur und Kultur ohne künstliche Trennung erkunden lassen.

Wandern zwischen Meer und Bergen

Die Sentieri Linea Gustav sind Wanderwege, die historische Wege mit einer Verbindung von Meer- und Berglandschaft verbinden. Von ihren Wegen bieten sich Ausblicke auf die westlichen Aurunker Berge, den Golf von Gaeta, den Pontinischen Archipel, das Hinterland des Liri-Tals sowie die Abruzzen- und Molise-Berge. Am Hang, den die Via Serra durchquert, können Sie Steinbrüche beobachten, die bereits in römischer Zeit betrieben wurden. Wandern bedeutet hier daher auch, Landschaft und frühere Nutzung miteinander wahrzunehmen.

Der Wanderweg zum Monte Maio beginnt am öffentlichen Park von Coreno Ausonio, führt über die Ortsteile Riccio und Costa Carosa und steigt bis zum Gipfel an. Auf 940 Metern Höhe bietet der Monte Maio einen 360-Grad-Aussichtspunkt mit Blick auf den Golf von Gaeta, den Pontinischen Archipel, die westlichen Aurunker Berge, die Ebenen Kampaniens und die Abruzzen-Berge. So verbindet dieser Weg einen klar beschriebenen Verlauf mit einem weit gefassten Panorama.

Erinnerungsorte der Gustav-Linie

Auf dem Gipfel des Monte Maio erinnert eine Nationalflagge an die Eroberung des Gipfels durch französische Truppen am 13. Mai 1944 nach dem Durchbruch durch die Hauptfront der Gustav-Linie. Das Monumento per la Pace di Marinaranne wurde am 15. Mai 1994 zwischen dem Monte Faito und dem Monte Feuci, am Fuß des Monte Maio an der Straße nach Vallauria, eingeweiht. Jährlich am dritten Sonntag im Mai findet die Marcia della Pace vom zentralen Platz von Coreno Ausonio nach Marinaranne statt; dazu gehören geführte Besichtigungen entlang der Wege der Gustav-Linie.

Höhle, Grab und historische Zeugnisse

Am Monte Schiavone liegt die Grotta delle Fate, eine ungewöhnliche natürliche Höhle, die in den Fels gehauen und mit dem Meißel ausgearbeitet wurde. Unter ihrem Eingang liegen bewirtschaftete Terrassen mit zwei Brunnen. Die Grotta delle Fate in der Contrada Selva di Palma ist ein etwa im 8. Jahrhundert v. Chr. in Fels gehauenes Grab. Der Eingang ist derzeit durch große Felsblöcke versperrt, deshalb ist die Grotta nicht zugänglich.

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Das Eco Royal Museum ist ein multifunktionales Ecomuseum, das Ort und Kunst in einem Rundgang verbindet. Die Kirche Santa Margherita wurde gegen Ende des 14. Jahrhunderts erbaut. Der Kalkstein Perlato Royal Coreno wurde bereits in römischer Zeit unter anderem für die Via Appia, die Via Ercolanea, Säulen und Straßen von Pompeji, das Amphitheater der römischen Stadt Minturnae sowie die Abtei von Montecassino verwendet. Kultur zeigt sich in Coreno Ausonio damit sowohl in Bauwerken als auch im verwendeten Stein.

Eine traditionelle Speise

Laina e fasuri ist ein traditionelles erstes Gericht aus einem Teig aus Mehl und Wasser, der mit Bohnen, Kichererbsen oder Platterbsen serviert wird. Diese Speise ergänzt die Wander- und Kulturthemen um eine kulinarische Facette des Ortes.

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