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Sant'Elia Fiumerapido zwischen Türmen, Kirchen und Monti Bianchi

Unterkünfte in Sant'elia Fiumerapido

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sant'Elia Fiumerapido verbindet mittelalterliche Befestigungsspuren, die romanische Kirche Santa Maria Maggiore, römische Bauwerke und die Berglandschaft der Monti Bianchi mit religiösen und gastronomischen Terminen.

Mittelalterliche Mauern und Kirchen

Im Jahr 1057 war die mittelalterliche Stadt bereits durch starke Ringmauern und Türme geschützt. Das mittelalterliche Tor La Portella ist noch erhalten. Es misst 2,60 Meter in der Höhe und 1,30 Meter in der Breite. Entlang der heutigen Via delle Torri sind außerdem drei mittelalterliche Türme noch deutlich erkennbar. Die Befestigung, das Tor und die Türme geben der Ortsgeschichte konkrete bauliche Bezugspunkte.

Zu den Sakralbauten gehört Santa Maria Maggiore, eine romanische Kirche etwa einen Kilometer nördlich des Ortszentrums. Sie bewahrt Wandfresken, die dem 13. und 14. Jahrhundert zugeschrieben werden. Die Kirche wurde wahrscheinlich im 13. Jahrhundert auf Veranlassung des Abtes Landolfo (Adenolfo) von Montecassino errichtet. Santa Maria la Nova wurde erstmals 1250 errichtet.

Auch die ehemalige Kirche San Biagio gehört zur heutigen Ortsgeschichte: Sie wurde einer anderen Nutzung zugeführt und ist heute Sitz des Rathauses von Sant'Elia Fiumerapido. Im Korridor im Erdgeschoss des Rathauses befindet sich ein Fresko im benediktinischen Stil. Damit begegnen Ihnen sakrale und kommunale Funktionen in unterschiedlichen historischen Gebäuden.

Casalucense und römische Spuren

Das Heiligtum von Casalucense liegt an den Südabhängen des Monte Cifalco auf einer Anhöhe westlich des Ortszentrums von Sant'Elia Fiumerapido. Die erste Kapelle von Casalucense wurde um die Mitte des 9. Jahrhunderts von Benediktinermönchen über den Überresten einer römischen Villa errichtet. Das Heiligtum ist über eine Ausfahrt der Schnellstraße Sora–Atina–Cassino oder über den Ortsteil Olivella erreichbar.

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Eine weitere historische Spur ist der römische Aquädukt von Casinum, der im Gebiet von Sant'Elia Fiumerapido seinen Anfang nahm. Der römische Ponte Lagnaro hat eine Bogenspannweite von mehr als zwölf Metern. Beide Bauwerke erweitern den Blick auf die römische Vergangenheit des Ortes um technische und architektonische Zeugnisse.

Monti Bianchi und Olivenkultur

Das Gebiet Monti Bianchi ist als Area Wilderness ausgewiesen und von weißlichen Dolomitgesteinsaufschlüssen geprägt. In den Monti Bianchi gibt es mehrere Bestände der seltenen Pflanze Staphilea pinnata, darunter große Exemplare. Die meisten Olivenbäume in Sant'Elia Fiumerapido sind jahrhundertealt, und Sant'Elia Fiumerapido gehört zur Associazione Nazionale Città dell’Olio.

Religiöse und gastronomische Termine

Ein jährlich wiederkehrender religiöser Termin ist die Prozession der Statue der Madonna delle Grazie. Sie wird jedes Jahr am zweiten Sonntag nach Ostern von San Sebastiano zum Heiligtum von Casalucense getragen. Im historischen Zentrum findet außerdem Sant’Elia tra i Vicoli statt, eine gastronomische Veranstaltung in Etappen durch die Gassen, die in der zweiten Augusthälfte an einem Samstag stattfindet. Die Sagra del Panemmollo wird am ersten Sonntag im August im Ortsteil Valleluce gefeiert.

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