Bassano In Teverina: Kirchen, Türme und Landschaften entdecken

Kirchen und Bauwerke mit eigener Geschichte

Die Chiesa della Madonna della Quercia steht für einen klar datierten Abschnitt der Ortsgeschichte. Ihr Bau begann 1674; am 28. September 1678 wurde sie für den Gottesdienst geöffnet. Zwischen dem Baubeginn und der Öffnung für den Gottesdienst liegen vier Jahre. Die Kirche liegt etwa einen Kilometer von Bassano in Teverina entfernt in Richtung Chia. Die Angabe von etwa einem Kilometer ist dabei eine Größenordnung, keine exakte Wegbeschreibung. Für eine individuelle Reiseplanung hilft die ungefähre Entfernung bei der räumlichen Orientierung, ohne eine konkrete Geh- oder Fahrzeit vorzugeben. Bei der individuellen Planung bleibt diese Angabe ein räumlicher Hinweis und keine Vorgabe für die Aufenthaltsdauer.

Am Uhrturm tritt eine zweite Zeitschicht hinzu. Er besitzt eine handbemalte Majolika-Uhr aus der Zeit um 1700 und birgt den romanischen Glockenturm der angrenzenden Kirche Santa Maria dei Lumi. Santa Maria dei Lumi selbst ist eine romanische Kirche aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Uhr, Glockenturm und Kirchenbau stehen hier in einer räumlichen Verbindung, während ihre Datierungen weit auseinanderliegen. Die unterschiedlichen Datierungen liegen damit nicht in derselben Epoche.

Die Fontana Vecchia wurde 1576 von Kardinal Cristoforo Madruzzo erbaut. In der Chiesa dei Santi Fidenzio e Terenzio befindet sich ein Fresko aus dem 16. Jahrhundert. Es wurde aus der zerstörten Chiesa di San Rocco abgenommen und auf Leinwand übertragen. Der Wechsel vom ursprünglichen Kirchenbau zur Leinwand gehört zur Geschichte dieses Freskos und bewahrt zugleich den Bezug zur früheren Chiesa di San Rocco.

Die Chiesa dell'Immacolata wurde 1879 geweiht und gilt als die weltweit erste Kirche, die der Unbefleckten Empfängnis gewidmet wurde. In der Umgebung von Bassano In Teverina liegen außerdem das Castello Orsini di Vasanello, eine Burg, und der Palazzo Chigi, ein Palast. Burg und Palast setzen dabei einen anderen architektonischen Schwerpunkt als die Kirchen.

Die zeitliche Folge reicht von der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts über 1576 und die Jahre 1674 bis 1678 bis zu 1879.

Weite Blicke und eine ungewöhnliche Wasserlandschaft

Sasso Quadro ist ein Aussichtspunkt mit Blick über das Tibertal und das tiberinische Umbrien. Nach den Kirchen und Bauwerken rückt hier der weite Landschaftsraum in den Mittelpunkt.

Der See Vadimone ist heute fast vollständig verlandet. Schwefelhaltige Quellen speisen ihn mit milchig wirkendem Wasser. Zusammen mit Sumpfvegetation und mineralischen Ablagerungen bilden sich Hügel, die dem von einigen lateinischen Autoren überlieferten Motiv der „schwimmenden Inseln“ ähneln. Anders als am Aussichtspunkt Sasso Quadro zeigt sich der See durch seine besondere Beschaffenheit. Am See Vadimone treten neben dem Wasser auch Sumpfvegetation und mineralische Ablagerungen in der Landschaft hervor.

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