Montauro zwischen Küste, Geschichte und lokaler Kultur
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Foto: Salvatore Migliari via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Montauro zwischen Küste und Geschichte
Montauro verbindet Küstenlandschaft, Baugeschichte und lokale Traditionen. Historische Bezugspunkte sind die Grangia di Sant’Anna, die Grangia di Montauro und die Kirche San Pantaleone. Montauro Lido ist der am Golf von Squillace gelegene Küstenortsteil von Montauro. An der Küste liegt Calalunga di Pietragrande, eine kleine Bucht aus Sand und Kies zwischen zwei eindrucksvollen Klippen.
Die Grangia di Sant’Anna
Die Ruinen der Grangia di Sant’Anna stehen am Ende eines Hügels südlich des bebauten Zentrums von Montauro. An der Anlage fallen ein ausgeprägt zisterziensischer Baustil und eine klare Geometrie auf: Der Grundriss ist rechteckig, an den vier Ecken stehen quadratische Türme. Der Baustil bleibt dabei an die Anlage selbst gebunden: Der rechteckige Baukörper und die vier Türme bilden ihre äußere Form.
Grangia di Montauro und San Pantaleone
Eine weitere historische Anlage ist die Grangia di Montauro. Sie wurde zwischen dem späten 12. und dem frühen 13. Jahrhundert errichtet. Die Kirche San Pantaleone wurde 1609 erbaut. San Pantaleone ist der Schutzpatron der Gemeinde Montauro; die gleichnamige Kirche trägt seinen Namen. Die traditionellen Feierlichkeiten zu seinen Ehren endeten mit der Feier des Ottavario. Die mittelalterliche Bauzeit der Grangia und das Baujahr 1609 der Kirche liegen in verschiedenen Epochen.
Montauro Lido am Golf von Squillace
Die Küstenlage am Golf von Squillace bildet einen eigenen Ortsbezug neben den Ruinen südlich des bebauten Zentrums. Für die räumliche Planung eines Aufenthalts in Montauro lassen sich beide Angaben getrennt berücksichtigen.
Calalunga di Pietragrande
Calalunga di Pietragrande ist eine kleine Bucht aus Sand und Kies, die zwischen zwei eindrucksvollen Klippen liegt. Bei Calalunga di Pietragrande fällt der Meeresboden unmittelbar zu größerer Tiefe ab. Zugleich hat die Bucht kristallklares, transparentes Wasser. Sand, Kies und Klippen stehen hier neben dem unmittelbar zu größerer Tiefe abfallenden Meeresboden; das kristallklare, transparente Wasser gehört ebenfalls zur Bucht. Wer diesen Küstenabschnitt beobachtet, begegnet daher unterschiedlichen natürlichen Formen an einem konkreten Ort.
Lokale Festtradition und Museum am Strand
La Notte Azzurra ist eine am 2. August stattfindende Sagra, die dem Fang aus dem Ionischen Meer gewidmet ist. Der 2. August ist für die zeitliche Planung rund um La Notte Azzurra der konkrete Kalenderbezug. Das „Dadada beach museo“ ist ein Museum direkt am Strand, das als erstes Museum der Welt unmittelbar an einem Strand bezeichnet wird. Die maritime Widmung der Sagra und die Strandlage des Museums setzen zwei unterschiedliche kulturelle Bezugspunkte an der Küste von Montauro.
Weitere Ziele können Sie ebenfalls entdecken: Marcellinara, Lamezia Terme, Falerna, San Pietro a Maida, Martirano, Squillace, Caraffa Di Catanzaro und Motta Santa Lucia.
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