Falerna zwischen Monte Mancuso und Küste entdecken

File:Maria Santissima Annunziata, Falerna 01.jpg File:Maria Santissima Annunziata, Falerna 01.jpg Foto: Dario Crespi via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Zwischen Monte Mancuso und Küste

Falerna zeigt Kalabrien in einer ungewöhnlich klaren Abfolge: Das Gemeindegebiet fällt vom Monte Mancuso auf 1.360 Metern Höhe bis zum Meer ab und umfasst zugleich mehr als vier Kilometer Küste. Sie finden damit einen Ort, dessen Landschaft vom Berg bis an die Küste reicht – vom Torrente Marevitano, auch Malevitano, bis zum Torrente Grima.

Im Jahr 2026 gehörte Falerna zu den vier neuen Orten in Kalabrien, die mit der Blauen Flagge ausgezeichnet wurden. Eine um 1925 gebaute Straße verbindet Falerna Marina mit Castiglione Marittimo und dem Hauptort Falerna. Diese räumliche Verbindung ist für Ihre Planung ebenso interessant wie der Gegensatz zwischen Küste und Berglandschaft.

Castiglione Marittimo und die Geschichte Falerna

Die Überreste des Castello di Castiglione befinden sich auf der Anhöhe, auf der das Dorf Castiglione Marittimo liegt; Castiglione Marittimo ist ein Ortsteil von Falerna. Das Castello di Castiglione befand sich von 1306 bis 1799 im Besitz der Familie d’Aquino. Falerna entwickelte sich am Fuß des Monte Mancuso. Nach dem verheerenden Erdbeben von 1638 wuchs die Siedlung durch den Zuzug neuer Einwohner.

Kirchen und religiöse Tradition

Die Chiesa della Madonna del Rosario besitzt eine Fassade aus Sichtmauerwerk, die von einem Giebel bekrönt wird. Die Chiesa Parrocchiale di San Tommaso D’Aquino in Falerna besitzt ein einschiffiges Langhaus und zwei Kapellen an den Seiten des Querschiffs. Ihre Decke trägt Medaillons mit Episoden aus dem Leben des heiligen Thomas und den Geheimnissen des Rosenkranzes. Die Apsis wird von einer Rundkuppel überwölbt, die auf vier barocken Säulen ruht; an diesen sind die Symbole der vier Evangelisten gemalt.

Das Fest zu Ehren der Madonna del SS Rosario findet in Falerna jedes Jahr am ersten Sonntag im Oktober statt. Außerdem gibt es in Falerna eine der Madonna del Cammino geweihte Kirche, die früher Sitz einer heute nicht mehr bestehenden Bruderschaft war.

Olivenöl, Wein und Wege am Berg

La via dell’olio führt durch Olivenhaine und umfasst einen Besuch der Ölmühle „Le Macine“. Auch die römische Villa von Pian delle Vigne gehört zu diesem landschaftlichen und kulinarischen Zusammenhang: Sie umfasste Torcularia zur Verarbeitung von Wein und Olivenöl.

Von einer Abzweigung der SS 18 führt eine Forststraße durch Landschaften mit Olivenbäumen, Steineichen, Eichen, Kastanien und Buchen bis zum Monte Mancuso. Im Programm des Falerna Folk Festival war für den 6. September ein Archäo-Trekking vorgesehen, das an den Ruinen des normannischen Castello di Castiglione im Ortsteil Castiglione Marittimo starten sollte; dem Trekking sollte eine astronomische Beobachtung an der archäologischen Stätte der Villa romana di Pian delle Vigne folgen.

Die Unterkunftslage nach Ihren Interessen wählen

Wenn Sie ein Hotel oder eine andere Unterkunft in Falerna wählen, bilden Küste und Ortsverbindungen einerseits, Monte Mancuso, Olivenhaine und Kirchen andererseits unterschiedliche Schwerpunkte. So lässt sich die Lage Ihrer Unterkunft an den Themen ausrichten, die Sie in Falerna besonders interessieren.

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