Febbio am Monte Cusna: Skigebiet, Wanderwege und Geschichte
Unterkünfte in Febbio
Febbio am Fuß des Monte Cusna
Febbio liegt am Fuß des Monte Cusna im oberen Secchiello-Tal. Der Monte Cusna erreicht 2.121 Meter und ist der höchste Gipfel im Apennin von Reggio Emilia. Abfahrtspisten, markierte Wege, Radtouren, die antike Via Maremmana und die Chiesa di San Lorenzo Martire gehören zu den konkreten Zielen in Febbio.
Skifahren, Radstrecken und Ausflüge
Das Skigebiet Febbio bietet 20 Kilometer Abfahrtspisten. Im Winter gehört der Skisport zu den dort möglichen Aktivitäten; im Sommer bietet dasselbe Skigebiet Downhill- und Radtourenstrecken. Das Gebiet um Febbio bietet außerdem zu jeder Jahreszeit Ausflugsmöglichkeiten zu Fuß, mit dem Mountainbike und zu Pferd. Für die Reisezeit ist der Unterschied zwischen den saisonalen Strecken und den ganzjährig möglichen Ausflügen eine konkrete Planungsgröße.
Wanderwege rund um Rescadore
Der Wanderweg Vallestrina e Passone beginnt und endet in Rescadore di Febbio auf 1.150 Metern Höhe. Ausgeschildert ist er mit den CAI-Markierungen 609, 611, 607 und 615. Die Strecke hat damit einen Ausgangs- und Endpunkt auf 1.150 Metern, während der Monte Cusna 2.121 Meter erreicht.
Der Weg 617 führt von Peschiera Zamboni zum Gipfel des Monte Cusna. Der Percorso Natura Valle del Secchiello ist auf der Wanderkarte der Region Emilia-Romagna mit der Kennzeichnung SP versehen und verläuft vollständig auf dem CAI-Weg 609. Er endet in Rescadore di Febbio nahe der Wetterstation. Beim Weg 617 liegt der Gipfel am Ende, beim Percorso Natura Valle del Secchiello Rescadore nahe der Wetterstation.
Höhenziele in Rescadore
Von Rescadore aus erreicht eine zweiteilige Sesselbahn den Kamm des Cusna auf über 2.063 Metern Höhe. Ebenfalls in Rescadore befindet sich auf 1.100 Metern am Fuß des Monte Cusna das Osservatorio Astronomico di Febbio „Pierino Zambonini“. Mit über 2.063 Metern liegt der Kamm des Cusna höher als der auf 1.100 Metern gelegene Standort des Observatoriums.
Kirche und historische Spuren
Zur Ortsgeschichte gehört die Chiesa di San Lorenzo Martire in Febbio. Die Kirche wurde um 1664 erstmals vollständig neu errichtet. Die frühere Kirche und der Glockenturm wurden 1920 durch einen Erdrutsch unwiederbringlich zerstört, der durch ein Erdbeben ausgelöst worden war. Die heutige Chiesa di San Lorenzo Martire wurde 1933 innerhalb von hundert Tagen wiederaufgebaut. Das Äußere kann besichtigt werden; für eine Besichtigung des Innenraums muss der Pfarrer kontaktiert werden.
Die antike Via Maremmana
Die antike Via Maremmana führte von den Dörfern Febbios durch den Passo delle Radici in die Garfagnana. Im Gebiet von Febbio ist das ursprüngliche Pflaster der Via Maremmana noch sichtbar. Für Kulturinteressierte ergänzen die sichtbaren Pflasterreste der Via Maremmana die Chiesa di San Lorenzo Martire um einen zweiten historischen Bezugspunkt. Beide Spuren liegen im Gebiet von Febbio.
Weitere Orte
Rubiera, Villa Minozzo, Praticello, Casalgrande, San Donnino Di Liguria, Borzano, Montecatini, Montecchio Emilia
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