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Rubiera: Arkaden, Geschichte und Natur am Secchia

Unterkünfte in Rubiera

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rubiera spricht Sie an, wenn Sie italienische Baugeschichte, religiöse Architektur und Naturbeobachtung als gleichwertige Reiseinteressen betrachten. Historische Palazzi, Kirchen, ein Erinnerungsort und eine naturbezogene Route eröffnen unterschiedliche Themen, die Sie bei der Planung getrennt gewichten können. Der Ort eignet sich damit für Reisende, die Kultur nicht nur über ein einzelnes Gebäude, sondern über mehrere konkrete Spuren erschließen möchten. Sie können kulturelle Orte einzeln betrachten und die Naturbeobachtung als eigenen Programmpunkt planen.

File:Round bales at Sunset - Rubiera, Reggio Emilia, Italy - May 29, 2015 03.jpg File:Round bales at Sunset - Rubiera, Reggio Emilia, Italy - May 29, 2015 03.jpg Foto: Giorgio Galeotti via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Historisches Zentrum an der Via Emilia

Die zentrale Straße im historischen Zentrum von Rubiera ist von Arkaden gesäumt. Rubiera liegt an der historischen Via Emilia. Der Torre dell’Orologio wurde 1556 von dem aus Rubiera stammenden Architekten Domenico Valesino errichtet und 1760 restauriert.

Entlang der Via Emilia befindet sich die Corte Ospitale, ein Komplex aus dem 16. Jahrhundert, der nahe der Furt über den Secchia zur Rast und Verpflegung von Wanderern und Pilgern errichtet wurde. Nach einer sorgfältigen Restaurierung wird sie seit 2000 als Kulturzentrum der Gemeinde Rubiera genutzt. Der Palazzo Sacrati hat Ursprünge im 14. Jahrhundert und wurde Mitte des 15. Jahrhunderts von der Familie Sacrati umgestaltet; erhalten ist ein Ehrenhof. Der Palazzo Rainusso entstand im 16. Jahrhundert als Kloster der Konventualen der Madonna.

Kirchen, Erinnerung und Festungsbau

Die Chiesa dell’Annunziata wurde zwischen 1710 und 1713 von der Bruderschaft der Annunziata errichtet. Von der Kirche San Donnino und San Biagio ist eine halbkreisförmige mittelalterliche Apsis erhalten, die mit Lisenen und miteinander verflochtenen Bogenfriesen verziert ist. Il Forte war eine kompakte Festung mit quadratischem Grundriss, zentralem Innenhof und vier Bastionen.

Am Palazzo Sacrati befindet sich unter dem Portikus außerhalb des Palazzo Sacrati an der Via Emilia Est das Monumento a Don Andreoli. Es erinnert an den Tod von Don Giuseppe Andreoli, der als einer der ersten Märtyrer des italienischen Risorgimento gilt.

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Feuchtgebiete und Naturbeobachtung

Das regionale Naturschutzgebiet Cassa di espansione del Fiume Secchia schützt wiederhergestellte Feuchtgebiete der ehemaligen Valli di Rubiera. Wegen der zahlreichen Wasservögel eignet sich das Gebiet für Vogelbeobachtung und Naturfotografie. Damit können Sie bei der Reiseplanung den Schwerpunkt auf Naturbeobachtung oder auf Architektur und Geschichte legen.

Eine Route beginnt am Umweltbildungszentrum l’Airone (Casa Corradini) in der Nähe der Ortschaft Fontana di Rubiera. Das Zentrum ist über die Via del Rivone erreichbar, eine Seitenstraße der Provinzstraße Nr. 85 zwischen Rubiera und Campogalliano. Sie können diesen Ausgangspunkt daher als eigenen Programmpunkt neben den kulturgeschichtlichen Orten Rubieras berücksichtigen.

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Weitere Reiseziele

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