Paganica zwischen Gran Sasso und lokaler Tradition
Unterkünfte in Paganica
Paganica verbindet einen dokumentierten Etappenverlauf am Gran Sasso mit sakraler Kunst, mittelalterlichen Spuren und einer lebendigen lokalen Tradition. Der Ort eignet sich damit besonders für Sie, wenn Sie Landschaft, Geschichte und regionale Alltagskultur nicht getrennt voneinander betrachten möchten.
File:San Giovanni Paganica, Montereale AQ - chiesa di S. Chiara da Montefalco 01.jpg
Foto: Pietro via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Wege zwischen Paganica und dem Gran Sasso
Die Etappe „Conca aquilana“ der Ippovia Gran Sasso beginnt und endet in Paganica. Ihr Verlauf führt über den Tratturo von Colle Paganica bergauf nach Filetto und über den Ortsteil Pescomaggiore bergab zurück nach Paganica. Für Ihre Planung ist damit ein Rundverlauf beschrieben, dessen Anfang und Ende im Ort liegen. Bei der Etappenplanung lassen sich der Anstieg nach Filetto und der Abstieg über Pescomaggiore als zwei unterschiedlich verlaufende Wegabschnitte berücksichtigen.
Eine weitere Verbindung bildet die Route „Destinazione Gran Sasso“. Sie führt vom Stadtzentrum von L’Aquila oder von der Autobahnausfahrt A/24 durch Paganica und das Naturschutzgebiet Tempera nach Assergi. Assergi ist der Sitz des Parco Gran Sasso Monti della Laga und der Zugang zum Gran Sasso d’Italia. Paganica erscheint hier als Teil eines Landschaftsraums, der vom Stadtgebiet über ein Naturschutzgebiet bis zum Berggebiet reicht.
Kirche, Heiligtum und historische Details
In Paganica steht die Chiesa di Santa Maria Assunta. Sie ist seit dem 12. Jahrhundert nachweisbar; für den 8. Oktober 1195 ist eine Weihe überliefert. Zwischen 1648 und 1655 wurde die Kirche vollständig in barocken Formen wiederaufgebaut. An ihrer neuen Mauer umfasst der Bau außerdem zwei mittelalterliche Fragmente. Dazu gehören ein durch stilistische Vergleiche ins 12. Jahrhundert datiertes Maßwerkfries und ein ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert stammender Pluteus.
Das Santuario della Madonna d’Appari liegt in der näheren Umgebung von Paganica zwischen Felsen und dem Wildbach Raiale. Im Heiligtum befindet sich das von Pompeo Mausonio geschaffene Gemälde „Madonna del Santissimo Rosario con i quindici misteri“ aus dem Jahr 1596.
Zur Madonna d’Appari gehören auch traditionelle Feierlichkeiten in Paganica. Sie finden am Dienstag nach Ostern statt und umfassen eine Prozession bis zum kleinen Heiligtum.
Lokale Küche und nahe Ziele
Die Sagra dei Fagioli ist eine alte lokale Tradition Paganicas. Sie ist mit dem örtlichen Slow-Food-Presidio verbunden und umfasst gastronomische Stände mit typischen Produkten.
In der näheren Umgebung von Paganica liegen außerdem der Palazzo Ricci, ein Palast, und der Monte Castiglione, ein Berg.
Orientierung vor Ort
Für die lokale Mobilität ist die AMA-Linie M6B beschrieben. Sie verkehrt auf einem Rundkurs über Paganica piazza, Via Fioretta und Via dell’Industria und kehrt zur Paganica piazza zurück.
Weitere Ortsseiten für Ihre Reiseplanung: Civita D'antino, Santi, Barisciano, Rocca Pia, Civitella Alfedena, Villalago, Navelli und Celano.
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