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Rocca Pia: Ortsgeschichte, Berglandschaft und lokale Traditionen

Unterkünfte in Rocca Pia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rocca Pia ist aufgrund seiner Nähe zu den Skianlagen Monte Pratello Aremogna ein mit dem Wintersport verbundenes Reiseziel. Ortsgeschichte, Berglandschaft und lokale Traditionen bieten Ihnen unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung.

Geschichte im Ortsbild

Die erste historische Erwähnung einer bewohnten Siedlung in der Gegend von Rocca Pia findet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 876. In ihr überließ Guido, Herzog von Spoleto, die Kirche S. Marcello in Florina den Mönchen von S. Vincenzo a' Volturno.

Rocca Pia bewahrt den für mittelalterliche Dörfer typischen Ortsgrundriss, der sich entlang einer Verkehrsroute entwickelte. Im Zentrum bewahren historische Gebäude gut erhaltene Laubengänge und Bogengänge sowie kleine überdachte Außentreppen unter der Bezeichnung „vignale“. Der befestigte Teil von Rocca Pia trägt weiterhin den Namen „Castelluccio“.

Die Kirche Madonna del Casale trägt auch den Namen Santa Maria del Carmine und liegt in der Ortschaft Colleguidone im Gebiet von Rocca Pia (AQ). An ihren Wänden sind noch heute Graffiti von Reisenden lesbar; die älteste lesbare Inschrift stammt aus dem Jahr 1675. Jahrhundertelang diente die Kirche Hirten, Soldaten und Reisenden, die das Hochplateau Cinque Miglia überquerten, als sicherer Unterschlupf.

Berglandschaft und Naturraum

Die Berglandschaft von Rocca Pia umfasst steile Felswände, Bergrücken, Schluchten, Erosionsrinnen, Schutthalden und Karsterscheinungen. Wälder bedecken einen großen Teil des Gemeindegebiets; am häufigsten ist die Buche, begleitet von Eichen, Kiefern und Tannen. Die Berglandschaft umfasst dabei sowohl bewaldete Flächen als auch Fels- und Karstformen des Gemeindegebiets.

Rocca Pia gehört zu den Gemeinden des Maiella UNESCO Global Geopark. Zu den Tierarten im Gemeindegebiet gehören Wölfe und Bären.

Wintersport und geführte Ausflüge

Das Piano delle Cinquemiglia wird in Rocca Pia für den Wintersport genutzt und dient als Ausgangspunkt für Ausflüge zu den umliegenden Bergrücken. Das Informationszentrum ist der Ausgangspunkt geführter Ausflüge; das Piano delle Cinquemiglia wird dabei zusätzlich für Wintersport genutzt.

Das Informationszentrum ist Ausgangspunkt zahlreicher geführter Ausflüge zur Erkundung des Parco Nazionale della Maiella über den Monte Rotella und das Regionale Naturschutzgebiet Monte Genzana Alto Gizio. Es befindet sich in dem Gebäude neben dem imposanten Palazzo De Meis; das Gebäude beherbergte früher die Stallungen einer Adelsfamilie.

Lokale Feste und Erzeugnisse

Die gastronomische Tradition von Rocca Pia wird durch pecora al cotturo repräsentiert; diesem Gericht ist in der zweiten Augustwoche ein eigenes Fest gewidmet. Das Patronatsfest von San Giuseppe wird am zweiten Sonntag im August gefeiert. Das eine Fest ist dem Gericht pecora al cotturo gewidmet, das andere dem Patron San Giuseppe.

Miccole di Vallescura waren eine historisch typische Kulturpflanze des früheren Vallescura, des heutigen Rocca Pia, und erlangten vor einigen Jahren auf dem Piano delle Cinque Miglia wieder größere Bedeutung. Vallescura ist die frühere Ortsbezeichnung für das heutige Rocca Pia.

Anreise

Rocca Pia ist über die Autobahn A25 in Richtung Pescara mit der Ausfahrt Pratola Peligna erreichbar; anschließend folgt man der Richtung Sulmona–Roccaraso. Die Abfolge der Orientierungspunkte lautet: A25, Ausfahrt Pratola Peligna und anschließend Sulmona–Roccaraso.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: L-Aquila.

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