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Montagnana: Stadtmauern, Palladio und Geschichte

Unterkünfte in Montagnana

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Montagnana verbindet eindrucksvolle Festungsarchitektur mit Renaissancekunst, Natur und regionaler Kultur. Wenn Sie für Ihre Italienreise einen Ort mit vielfältigen kulturellen Themen suchen, begegnen Ihnen hier mittelalterliche Mauern, bedeutende Villen, archäologische Spuren und ein Naturraum für Wildtiere und Vögel.

File:City walls of Montagnana (1).jpg File:City walls of Montagnana (1).jpg Foto: Tournasol7 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Architektur zwischen Mittelalter und Renaissance

Der Duomo di Santa Maria Assunta steht für den Wandel der Epochen: Sein Bau begann 1431 auf den Fundamenten einer Kirche aus dem 10. Jahrhundert und wurde 1502 abgeschlossen. Dadurch verbindet der Dom ein spätgotisches Äußeres mit einem Renaissance-Innenraum. Im Inneren befindet sich außerdem ein signiertes Altarbild von Paolo Veronese, das die Verklärung Christi darstellt.

Das Castello di San Zeno bildet den ältesten Kern Montagnanas und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Seine Geschichte wird durch die Mura Carraresi ergänzt. Die Befestigungsmauern sind fast 2 Kilometer lang und verfügen über 24 Verteidigungs- und Beobachtungstürme. Auf der Piazza Trieste wurden bei archäologischen Ausgrabungen Reste eines antiken Wehrwalls, Teile der Begrenzungsmauern der Becken des Gegengrabens sowie große Pfeilerstellungen der ursprünglichen Zugangsbrücke zum Innenhof des Castello di San Zeno freigelegt.

Auch die Villa Pisani Placco führt in die Renaissance. Sie wurde um die Mitte des 16. Jahrhunderts vom Renaissancearchitekten Andrea Palladio im Auftrag des venezianischen Adeligen Francesco Pisani errichtet. Seit 1996 gehört sie gemeinsam mit den anderen palladianischen Villen zum UNESCO-Welterbe. Der 38 Meter hohe Turm des Castello di San Zeno bietet einen Panoramablick über die umliegende Landschaft und die umgebende Agrarlandschaft.

Museum und kulturelle Erlebnisse

Eine Führung durch das Museo Civico „Antonio Giacomelli“ umfasst den Waffenhof des Schlosses sowie die archäologische, die mittelalterliche und moderne sowie die musikalische Abteilung. Damit lässt sich die Geschichte Montagnanas aus mehreren Blickwinkeln betrachten: von den archäologischen Funden über die Entwicklung der Stadt bis zu musikalischen Themen.

Natur, Pilgerweg und regionale Genüsse

Der Parco del Fiumicello dient Wildtieren als Rückzugslebensraum und vielen Vogelarten als Nistlebensraum. Er setzt einen ruhigen landschaftlichen Akzent zu den Mauern und Bauwerken der Stadt. Die Romea Strata ist ein antiker Pilgerweg, der einst von Pilgern aus Mittelosteuropa auf dem Weg nach Rom genutzt wurde. Dabei verbanden sich Glaube und Kultur.

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Eine andere Seite Montagnanas zeigt das Festa del Prosciutto Veneto D.O.P. Es findet jedes Jahr am dritten Maiwochenende statt. Dabei werden lokale Käsesorten, Süßspeisen und DOC-Weine verkostet. Zum Programm gehören außerdem Geschmackslabore, Konzerte, Theateraufführungen, Kunst- und Handwerksausstellungen sowie Führungen. Wenn Sie regionale Küche mit Kultur verbinden möchten, ergänzt dieses Fest die architektonischen Schwerpunkte um kulinarische und künstlerische Eindrücke.

Anreise

Montagnana verfügt über einen Bahnhof an der Strecke Monselice–Mantua. Der Busbahnhof befindet sich am Park Circonvallazione Nord, etwa 200 Meter von Porta Vicenza entfernt. Zwischenhalte gibt es bei Porta Padova/Castel San Zeno, Porta Legnago/Rocca degli Alberi und Viale Spalato/Porta XX Settembre.

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Weitere Ziele

Piove Di Sacco, Due Carrare, Selvazzano Dentro, Camposampiero, Vigonza, Saletto, Ospedaletto Euganeo und Megliadino San Vitale.

Padua