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Baschi entdecken: Mittelalter, Kirchenkunst und Archäologie

Unterkünfte in Baschi

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Baschi bewahrt seinen mittelalterlichen Grundriss und verbindet ihn mit Kirchenkunst, Archäologie und Wegen durch eine geschichtsträchtige Landschaft.

File:05023 Baschi TR, Italy - panoramio (1).jpg File:05023 Baschi TR, Italy - panoramio (1).jpg Foto: Umbria ws via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Historischer Ortskern und markante Bauwerke

Das historische Zentrum von Baschi bewahrt bis heute seinen mittelalterlichen Grundriss. Der Arco di Diomede ist ein charakteristischer Eingang zu einem mittelalterlichen Innenhof. La Guardiola trägt auch den Namen La Portella und ist einer der beiden Eingänge zur Burg; sie stammt vom Beginn des 16. Jahrhunderts.

Zu den besonderen Details des Ortes gehört La Marroca, ein in Sandstein gemeißeltes Renaissance-Maskaron. Es wird im Antiquarium von Baschi aufbewahrt und ist zugleich an der Fassade des Rathauses sichtbar.

Kirche San Nicolò und Antiquarium

Die Kirche San Nicolò wurde 1576 vom Architekten Scalza wiederaufgebaut; der erste Kirchenbau stammt aus dem 12. Jahrhundert. Innen und außen ist sie vom toskanischen Stil geprägt. In der Kapelle des Allerheiligsten befindet sich ein kostbares Triptychon von Giovanni di Paolo aus Siena aus dem Jahr 1440. Es zeigt die Madonna, den heiligen Nikolaus und einen weiteren Heiligen. Der Wiederaufbau und das ältere Triptychon gehören damit zu unterschiedlichen historischen Zeitpunkten der Kirche.

Das Antiquarium von Baschi führt zeitlich von der protostorischen Zeit im 13. Jahrhundert v. Chr. bis zum frühen Mittelalter im 6. Jahrhundert n. Illustrierte Tafeln, geografische Karten sowie Modelle von Brennofen und Transportschiffen erläutern die Verarbeitung von Ton und dessen Transport. Geführte Besichtigungen müssen für italienische wie für fremdsprachige Führungen mindestens sieben Tage im Voraus verbindlich reserviert werden.

Scoppieto über dem Tibertal

Das archäologische Areal von Scoppieto liegt in der Gemeinde Baschi auf einem Plateau über dem Tibertal, in einer Gegend mit reichen Ressourcen an Ton und Wasser sowie fruchtbaren Böden. Bei den Ausgrabungen wurden die Überreste eines Heiligtums aus dem 4. Jahrhundert v. freigelegt; die Ausgrabungen werden dort seit 1995 von der Universität Perugia durchgeführt. Das Areal liegt am Eingang zu einem archäologischen Naturlehrpfad im Flusspark des Tibers.

Routen für unterschiedliche Tagespläne

Für die Planung Ihrer Zeit stehen zwei unterschiedlich angelegte Routen zur Verfügung. Die Route Baschi–Civitella del Lago beginnt beim Verlassen von Baschi in der Nähe des Friedhofs. Sie ist 11,8 km lang und mit einer Dauer von 4 Stunden und 30 Minuten angegeben.

Die Rundroute Baschi–Diga di Corbara beginnt im Zentrum von Baschi, ist 10,6 km lang und mit einer Dauer von 3 Stunden und 30 Minuten angegeben. Die unterschiedlichen Streckenlängen und Zeitangaben helfen Ihnen, den Schwerpunkt Ihrer Reise zwischen Ortsgeschichte, Archäologie und einer längeren Wegstrecke zu setzen.

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