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Poggio di Otricoli: Rocca, Wanderwege und Chiesa di San Nicola

Unterkünfte in Poggio

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Poggio di Otricoli zwischen Rocca und Waldlandschaft

Poggio di Otricoli verbindet eine markante Baugeschichte mit einer Landschaft aus bewaldeten Höhen und dem Gipfel des Monte San Pancrazio. Die Rocca von Poggio di Otricoli ist ein imposanter quadratischer Turm aus dem 14. Jahrhundert, der am höchsten Punkt des Ortes errichtet wurde. Im Gebiet von Poggio führt ein markiertes Wegenetz durch Steineichen-, Kiefern- und Erdbeerbaumwälder zum Gipfel des Monte San Pancrazio auf 1.027 m Höhe. Für die Tagesplanung lassen sich zwei Schwerpunkte an konkreten Zielen festmachen: Die Rocca und die Chiesa di San Nicola stehen für die Ortsgeschichte, das Wegenetz führt durch die Wälder zum Monte San Pancrazio.

Ortsgeschichte und sakrale Architektur

Poggio di Otricoli wurde 1237 erstmals schriftlich unter dem früheren Namen Castrum Podii Medii erwähnt.

Im Herzen des Ortsteils Castel di Poggio, Poggio di Otricoli, steht die Chiesa di San Nicola. Sie stammt aus dem späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert. Ihre Fassade besitzt ein Steinportal mit Rundbogen, ein Flachrelief des heiligen Nikolaus und einen zweibogigen Glockengiebel. Bei Restaurierungen wurden Fragmente von Fresken aus dem 15. Jahrhundert freigelegt.

Wandern, Höhen und geologische Geschichte

Der Sentiero 645 von Poggio di Otricoli zur Aravecchia und zur Abzweigung des Sentiero 646 ist ein etwa 5 km langer Wanderweg mit einem Aufstieg von ungefähr 350 m. Wenn Wandern einen Schwerpunkt Ihrer Reise bildet, können Sie den Weg damit nach Strecke und Höhengewinn in Ihre Tagesplanung einordnen. Die Kombination aus Distanz und Anstieg macht den Weg zu einer klar umrissenen Option für alle, die ihre Zeit in der Landschaft bewusst strukturieren möchten.

Auf dem Weg der franziskanischen Protomärtyrer erreicht man Poggio di Otricoli, indem man nach Poggiolo den Hauptweg verlässt; dieser Abzweig liegt etwa 5,5 km von Calvi entfernt. Im Gebiet von Poggio ergänzen sich damit eine konkrete Wegführung und ein markiertes Wegenetz durch die Wälder. Der Höhenzug, auf dem Poggio liegt, entstand im Pliozän und weist Aufschlüsse des „retico“ auf, das als ältester geologischer Untergrund Umbriens gilt. Wald, Höhenlage und Geologie geben der Umgebung unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Wanderungen und naturkundliches Interesse.

Giornate Medioevali und regionale Küche

Bei den Giornate Medioevali können Besucher Darstellungen von Handwerksprodukten sowie Verpflegungsstände mit Speisen der ländlichen Tradition der Region vorfinden. Bei der 17. Ausgabe in Poggio di Otricoli fanden dreitägige mittelalterliche Darstellungen mit umherziehenden Fahnenschwingern, Jongleuren und Schauspielern sowie Verpflegungsstände mit traditioneller lokaler Küche statt. Handwerk, Aufführungen und Essen ergänzen damit die Bau- und Landschaftsthemen um einen kulturellen Erlebnisaspekt.

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Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung

Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung: Sismano, Collicello, Allerona, Benano, Collelungo, Borgaria, Orvieto Scalo, Rosaro.

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