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Papiano: Schloss, Kirchen und drei Ortsteile

Unterkünfte in Papiano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Papiano zwischen Route und Ortsgeschichte

Papiano verbindet historische Sakralbauten, Befestigungen und eine klar gegliederte Ortsstruktur mit der Route Strada del Piano. Sie führt von Perugia über San Martino in Campo und Papiano nach Castello delle Forme und Marsciano. Für Ihre Reiseplanung verbindet der Ort damit Ortsgeschichte mit einer klaren Abfolge von Orten.

Drei Ortsteile mit unterschiedlicher Lage

Papiano gliedert sich in den ältesten, auf dem Hügel gelegenen Ortsteil Sudentro, den darunterliegenden Borgo mit den wichtigsten Dienstleistungen und das weiter unten im Tal gelegene Papiano Stazione. Diese räumliche Staffelung ist für die Wahl einer Unterkunft relevant: Sie können die Hügellage, den Borgo oder den Talort als unterschiedliche Orientierungspunkte für Ihren Aufenthalt betrachten. Papiano Stazione entwickelte sich rund um den Bahnhof der Ferrovia Centrale Umbra.

Kirchen und religiöse Geschichte

Die Kirche San Silvestro ist seit 1027 nachweisbar. Die Pfarrei San Michele Arcangelo gehörte bereits 1163 de iure zum Kloster San Pietro in Perugia. Wenn Sie kulturelle Schwerpunkte setzen, können Sie religiöse Geschichte und die Entwicklung des Ortes getrennt betrachten; beide Themen bleiben an konkreten Bauwerken und Plätzen verankert.

Schloss, Wachtürme und „Su Dentro“

Das befestigte Schloss von Papiano wurde 1277 errichtet. Von den ursprünglich fünf Wachtürmen sind noch drei in gutem Zustand erhalten. Der historische Wachturm steht getrennt vom übrigen Schloss über dem befestigten Dorf.

Das Schloss trägt vor Ort den Namen „Su Dentro“ und gilt als Freilichtmuseum mit Gassen, unterirdischen Durchgängen, Ringmauern, Bögen und noch gut erhaltenen Fresken. Der historische Wachturm wurde 1823 in einen Glockenturm umgewandelt. Der Wechsel vom Wachturm zum Glockenturm macht zudem eine spätere Umnutzung innerhalb der Anlage deutlich.

Erinnerungsorte und lokale Traditionen

Auch die jüngere Geschichte ist an konkreten Orten präsent. An einer kleinen Kirche befinden sich außen drei Bomben, die während des Zweiten Weltkriegs nicht explodierten und später entschärft wurden. Seit dem Bombenangriff vom 30. April 1944 wird die heilige Katharina vor Ort mit großer Feierlichkeit geehrt. Das Kriegerdenkmal von Papiano schuf der perugianische Bildhauer Alberto Moroni; am 14. Oktober 1922 wurde es auf der Piazza della Vittoria eingeweiht. Zusammen mit dem Denkmal und dem religiösen Gedenken reicht der historische Schwerpunkt damit über die mittelalterliche Befestigung hinaus.

Eine weitere lokale Tradition ist mit dem Fest San Giuseppe am 19. März verbunden: In Papiano lebt die alte Tradition des Ballonstarts vom Dorfplatz wieder auf. Marsciano liegt in der umliegenden Landschaft zwischen den Flüssen Tiber und Nestore.

Weitere Reiseziele:Casamaggiore, Monte Del Lago, Casalalta, Scheggia E Pascelupo, Torchiagina, Missiano Di Panicale, Lisciano Niccone, Macchie

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Perugia.

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