Zum Inhalt

Casalalta: Burganlage, Fresken und sakrale Geschichte

Unterkünfte in Casalalta

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Casalalta lädt dazu ein, sakrale Kunst, die Entwicklung des Ortes und lokale Überlieferungen miteinander zu betrachten. In der Pfarrkirche Santa Maria Assunta treffen Fresken, eine historische Orgel und die Geschichte der Burganlage aufeinander. Dazu kommen archäologische Zeugnisse aus der Römerzeit, der alte Ofen in der Ringmauer und die Kapelle Santa Liberata im Wald nahe Casalalta. Von hier aus bietet sich außerdem eine bewundernswerte Aussicht.

Santa Maria Assunta: Fresken und Orgel

Die Pfarrkirche Santa Maria Assunta wurde 1421 unter Verwendung eines Teils der Burganlage errichtet. In ihrer Apsis befindet sich ein Fresko der Mariä Himmelfahrt und der Krönung der Jungfrau Maria aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die zentrale Szene ist von einer Schar von Aposteln und zwei Engeln umgeben. An der Rückwand sehen Sie ein weiteres Fresko: Es zeigt die Madonna mit Kind sowie die Heiligen Andreas, Sebastian und Antonius dem Abt. Das Werk schuf ein Maler des frühen 16. Jahrhunderts.

Zur Ausstattung der Kirche gehört auch eine historische Orgel. Sie wurde am 15. August 1861 eingeweiht und 1986 restauriert. Wenn Sie sich für sakrale Kunst und historische Details interessieren, bietet Santa Maria Assunta damit mehrere konkrete Anknüpfungspunkte, die sich unabhängig von einer allgemeinen Ortsbesichtigung betrachten lassen.

Burg, Festung und Spuren der Römerzeit

Die Burg von Casalalta wurde im 12. Jahrhundert errichtet und war im Mittelalter Schauplatz gewaltsamer und blutiger Schlachten. Von ihrer Geschichte unterscheidet sich die Geschichte der Festung, die nach wiederholten Zerstörungen durch Menschen und Naturkatastrophen mehrfach wiederaufgebaut wurde. Zu den schweren Beschädigungen gehörten auch die Folgen des Erdbebens, das Umbrien im Jahr 1587 verwüstete. Diese Ereignisse geben der mittelalterlichen Vergangenheit des Ortes eine deutlich konfliktreiche Dimension.

Noch weiter zurück führen archäologische Funde in Casalalta. Münzen, Vasen und Gräber belegen zahlreiche Siedlungen aus der Römerzeit. Hinter der Kirche ist außerdem der alte Ofen von Casalalta in die Ringmauer eingelassen. Die Dorfbewohner nutzten ihn jahrhundertelang zum Brotbacken. Gerade solche unterschiedlichen Zeugnisse machen Casalalta für Besucher interessant, die nicht nur einzelne Bauwerke, sondern auch die Verbindung von Alltag, Siedlung und Verteidigungsgeschichte verstehen möchten.

Kapelle Santa Liberata und Anreise

Casalalta erreicht man über die Strada del Puglia von Collepepe in Richtung Foligno. Nach etwa 2 km biegen Sie links ab und fahren auf der Gemeindestraße weiter. In der Nähe des Ortes steht die Kapelle Santa Liberata in einem Wald. Zur Verehrung der heiligen Liberata gehört eine Prozession vom Dorf zur Kapelle am Sonntag nach Ostern. Die Verbindung von Kapelle, Waldlage und religiöser Tradition spricht besonders Reisende an, die neben Kunst und Geschichte auch lokale Formen des Glaubenslebens kennenlernen möchten.

Was Casalalta besonders macht

Die Aussicht von Casalalta, die Fresken von Santa Maria Assunta, die Orgel, die Burg- und Festungsgeschichte sowie die römischen Funde setzen unterschiedliche Schwerpunkte für Ihre Reiseplanung. Sie können den Ort daher unter kunsthistorischen, archäologischen oder kulturgeschichtlichen Gesichtspunkten betrachten. Wer eine Reise mit sakraler Kunst, mittelalterlichen Zeugnissen und lebendiger Überlieferung verbinden möchte, findet in Casalalta ein entsprechend vielseitiges Ziel.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Ziele für Ihre Recherche

Gualdo Tadino, Triponzo, Fossato Di Vico, Monte Santa Maria Tiberina, Marcellano, Montignano, Perugia, Gualdo Cattaneo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Perugia.

Anzeige