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Peio: Berggeschichte, Kirchenkunst und Naturerlebnisse

Unterkünfte in Peio

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Peio verbindet Kulturgeschichte, Bergwege und Naturbeobachtung. Für Ihre Reiseplanung stehen das Museum zur Geschichte des Ersten Weltkriegs, Kirchenkunst in Peio Paese, historische Schauplätze sowie Spaziergänge und Naturwege nebeneinander. So können Sie kulturelle und landschaftliche Interessen in unterschiedlichen Tagesplänen zusammenführen.

File:Bergwandeltocht van Peio Paese naar Lago Covel (1,839 m) in het Nationaal park Stelvio (Italy) 22.jpg File:Bergwandeltocht van Peio Paese naar Lago Covel (1,839 m) in het Nationaal park Stelvio (Italy) 22.jpg Foto: Agnes Monkelbaan via Source, CC BY-SA 4.0

Erinnerungsorte und Wege in die Berggeschichte

Das Museum „Pejo 1914–1918. Der Krieg vor der Tür“ zeigt Uniformen, persönliche Gegenstände, eine Feldküche, den Behälter einer Kabelseilbahn von Punta Linke, eine Erste-Hilfe-Hütte, ein in den Schützengräben verwendetes Tabernakel und einen tragbaren Altar. Die unterschiedlichen Gegenstände eröffnen einen konkreten Zugang zur Geschichte des Ersten Weltkriegs.

Gemeinsam mit dem Nationalpark Stilfserjoch veranstaltet das Museum Informationsabende und Exkursionen zu Schauplätzen des Ersten Weltkriegs. Jedes Jahr Anfang September findet auf dem ehemaligen Friedhof San Rocco eine Gedenkfeier für die Gefallenen statt.

Der Zugang zu Punta Linke führt von Peio über den SAT-Weg Nr. 105. Dieser steigt vom Doss dei Cembri auf 2.300 m Höhe bis zur Schutzhütte Vioz Mantova an; der Doss dei Cembri ist mit Bergbahnen erreichbar. Punta Linke ist ein Gedenkort des Ersten Weltkriegs, der wahrscheinlich zu den höchstgelegenen Gedenkorten Europas zählt. Punta Linke verfügt außerdem über einen Besichtigungsweg und ist im Sommer für die Öffentlichkeit zugänglich.

In der näheren Umgebung können Sie das österreichische Fort Barbadifior bei einem leichten Spaziergang entdecken. Das Fort wurde auf 1.600 m Höhe errichtet und während des Ersten Weltkriegs als Kaserne genutzt.

Kirchenkunst in Peio Paese

Peio Paese liegt in einer von dem Hügel San Rocco dominierten Senke. Beim Glockenturm von San Giorgio stammt die heutige Struktur des monumentalen Komplexes aus dem späten 15. Jahrhundert. Der Glockenturm der Kirche San Giorgio wurde zwischen 1480 und 1483 von Handwerkern aus Como und dem Val Camonica errichtet. Die Kirche Santi Giorgio e Lazzaro besitzt fünf Altäre. Bei San Giorgio befindet sich außerdem eine restaurierte, etwa 7 Meter hohe Figur des heiligen Christophorus. Kurz nach der Errichtung des Gebäudes wurde sie von den Brüdern Giovanni und Battista Baschenis aus Averaria geschaffen.

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Naturthemen und leichte Spaziergänge

Auf dem Hügel San Rocco wurden 1885 archäologische Funde aus gallischer, keltischer oder rätischer Zeit entdeckt, die eine menschliche Präsenz seit der fernen Vergangenheit belegen. Auf der Malga Talè gibt es einen Themenweg, der den alpinen Raufußhühnern und ihren komplexen Anpassungsstrategien an die Umwelt gewidmet ist. Ein sehr leichter Spaziergang von Peio Paese führt zum Capercaillie Forest. Dort können Sie die Lebensweise wild lebender Vögel und ihre Anpassung an die umgebende Umwelt kennenlernen.

Peio als Standort planen

Peio Paese hat enge und steile Straßen. Wenn Sie ein Hotel in Peio auswählen, können Sie deshalb die geplanten Ziele und das gewünschte Tagesmaß an Bewegung mit der Ortsstruktur abgleichen. Historische Besichtigungen, Wege zu Erinnerungsorten und Naturerlebnisse bieten verschiedene Schwerpunkte für Ihre Planung.

Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung: Terzolas, Cavedago, Faedo, Tassullo, Campodenno, St. Pauls, Ville Del Monte, Carano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trentino.

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