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Faver: Wege, Weinberge und Geschichte im Cembratal

Unterkünfte in Faver

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Faver verbindet die Landschaft des Cembratals mit historischen Wegen, Weinbergterrassen und einer gewachsenen Ortsarchitektur. Der Ort liegt am Fuß des Monte Avvoltoio. Seine Siedlungs- und Architekturgestaltung folgt einem abfallenden Tal; die Häuser stehen auf mit Weinreben bepflanzten Terrassen. Von der Hauptstraße zweigen charakteristische Gassen zwischen Steingebäuden ab. Holzüberbauten und Durchgänge prägen diese Wege, die „frone“ heißen.

File:Faver - Chiesa nella foschia.jpg File:Faver - Chiesa nella foschia.jpg Foto: Syrio via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Geschichte in Kirchen, Brücken und Gassen

Ein markanter historischer Bezugspunkt ist die Pfarrkirche Chiesa Parrocchiale di S. Filippo e S. Giacomo. Sie wurde im Jahr 1116 geweiht, 1462 wiederaufgebaut und in den folgenden Jahrhunderten mehrfach erweitert. Auch der traditionelle Rione Cort besitzt eigene ortsbildprägende Elemente: einen eigenen Brunnen und einen eigenen Platz.

Zur lokalen Überlieferung gehört das Capitello della Madonna delle Grazie, das mit der Legende von l’Om Selvàdech, dem „wilden Mann“, verbunden ist. In der näheren Umgebung führt nahe dem Friedhof eine Abzweigung von der Ponte di Cantilaga zu den Ruinen des Castello di Segonzano, das im Mittelalter gegründet wurde. Die Ponte di Cantilaga selbst wurde erstmals im Jahr 1472 erwähnt. Nach mehreren Wiederaufbauten entstand die heute bestehende Brücke im Jahr 2007.

Historische Wege und Landschaft entdecken

Für Ihre Tagesplanung bietet Faver mehrere klar unterscheidbare Wegbezüge. Die Route Paesaggi di vite beginnt im Zentrum von Faver und folgt den Wegweisern des Europäischen Fernwanderwegs E5 zur historischen Via della Corvaia und zur Ponte di Cantilaga. Auf dem Rückweg führt sie über Feldwege zwischen den Weinbergen wieder nach Faver. So stehen Ortsbild, historische Wegführung und die von Weinreben geprägten Terrassen in einem gemeinsamen thematischen Zusammenhang.

Die Via della Corvaia führt von Faver auf einem gepflasterten Saumpfad hinunter zur Ponte di Cantilaga. Faver liegt außerdem an der Via del Dürer, dem Weg vom Klösterle di San Floriano zu den Erdpyramiden von Segonzano. Ein weiterer Weg ist Semita Aqua, der vom Ort Faver zur Brücke von Cantilaga führt. Diese Strecke umfasst einen kurzen ausgesetzten Abschnitt, der durch Metallseile gesichert ist, sowie einige steile Passagen und Treppen. Wenn Sie verschiedene Wege miteinander vergleichen, sollten Sie diese konkreten Streckenmerkmale in Ihre persönliche Planung einbeziehen.

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Wein und lokale Familiengeschichten

Die Weinlandschaft Favers wird auch durch konkrete Orte der Verarbeitung und Verkostung greifbar. Bei der Azienda Agricola Giorgio e Federico Paolazzi können der neue Schaumwein „Gradar“ und der bekannteste Wein des Cembratals, Müller-Thurgau, verkostet werden. Dazu wird eine Familiengeschichte erzählt. Der neue Keller der Familie Paolazzi wurde im Untergeschoss des alten Familienhauses in Faver eingerichtet.

Eine weitere Facette der lokalen Getränkekultur zeigt die neuere Anlage der Distilleria Pilzer in Portegnac di Faver. Sie verfügt über größere Räume und renovierte Brennblasen. Zusammen mit den Wegen durch die Weinberge, den Gassen zwischen den Steingebäuden und den historischen Bauwerken entsteht so ein vielseitiges Bild von Faver: Der Ort lässt sich über Landschaft, Geschichte, Architektur und Wein entdecken. Wer eine Unterkunft in Faver in Betracht zieht, kann diese unterschiedlichen Themen bei der persönlichen Tagesplanung miteinander verbinden.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trentino.

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