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Piscine: Waldwege, Dorfgeschichte und regionale Kultur

Unterkünfte in Piscine

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Piscine verbindet Wege durch die Wälder des Alta Val di Cembra mit einer vielschichtigen Ortsgeschichte. Der Wanderweg Sover e le sue frazioni verbindet Piscine mit Sover, Monte Alto und Montesover. Dazu kommen die Chiesa di Santa Barbara, die Sammlung De sti ani la memoria und ein Brauch, der seit 1993 gepflegt wird.

Waldwege und unterschiedliche Ausflugsrichtungen

Auf dem Wanderweg Sover e le sue frazioni gilt Piscine als die kleinste erreichte Siedlung. Acht Masi umgeben den Ort, von denen einige aufgegeben sind. Von Piscine führt die Route zunächst über eine asphaltierte Straße und anschließend über einen Waldweg hinauf zum Maso Monte Alto, das als Aussichtspunkt über das Cembratal gilt. Für die Tagesplanung zählen hier vor allem der Anstieg und der Wechsel des Untergrunds: Asphalt geht in Waldweg über, bevor der Weg zum Maso Monte Alto hinaufführt.

Der Sentiero dei vecchi mestieri beginnt ebenfalls in Piscine und führt über eine Landwirtschaftsstraße bergab in Richtung Avisio bis zum Ort Pianacci. Der bergab führende Verlauf über die Landwirtschaftsstraße ergänzt die ansteigende Route; Richtung und Untergrund lassen sich bei der Einteilung des Ausflugs berücksichtigen. Beim Ausflug Piscine–Sover gehört außerdem der Besuch der jahrhundertealten Kastanie castegnar de la paia dazu.

Alltagsgeschichte in Piscine

Die Sammlung De sti ani la memoria in Piscine dokumentiert frühere agrosilvopastorale Tätigkeiten der Familien des Ortes: den Anbau von Getreide und Wein, die Heuernte, die Viehzucht und die Verarbeitung von Milch. In derselben Sammlung befinden sich Schulhefte aus den 1930er-Jahren. Die Themen reichen von Landwirtschaft und Tierhaltung bis zum schulischen Alltag und geben der Ortsgeschichte einen konkreten, familiären Rahmen.

Kirche, Kapelle und Malereien

Ein weiterer historischer Bezug ist die Chiesa di Santa Barbara. Die heutige Kirche in Piscine wurde von 1849 bis 1851 anstelle der früheren Dorfkirche errichtet. Die erste Kapelle von Piscine war der Madonna delle Grazie geweiht. Die Innenmalereien stammen von Carlo Segatta und Oreste Albertini und datieren auf das Jahr 1937. So lassen sich Baugeschichte und religiöse Ortsgeschichte an klaren Jahreszahlen und Namen verfolgen.

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Ein jährlich wiederkehrender Brauch

Auch die Canta della Stella gehört zum Ortsleben. Der Brauch wird in Piscine seit 1993 jedes Jahr am Vorabend des Dreikönigsfests gepflegt.

Erhebungen und regionale Kulturziele

In der näheren Umgebung von Piscine liegen Monte di Grumes als Gipfel, Monte Corno und La Madrutta als Gipfel sowie Dosso di Segonzano als Berg. Im weiteren regionalen Umfeld von Piscine liegen Castel Thun als Burg, das Monumento Al Redentore als Monument, das Museo Storico in Trento - Castello del Buonconsiglio als Museum und Monte Palace als Palast.

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