Solata: Wege, Geschichte und Panoramablicke im Valdambra

File:Solata GM (1).JPG File:Solata GM (1).JPG Foto: Giorgiomonteforti via Wikimedia Commons, Public domain

Solata am Höhenkamm der Chianti-Berge

Solata liegt auf 619 Metern Höhe am Endabschnitt des Kamms der Chianti-Berge, der das obere Ambra-Tal umgibt. Von Solata bieten sich Panoramablicke auf das obere Valdambra, das Sieneser Land, das Arezzo- und Florentiner Valdarno, den Pratomagno, das Casentino, La Verna und das Valdichiana.

Die Höhenlage gibt dem Ort einen klaren landschaftlichen Rahmen. Zusammen mit den verschiedenen Wegeverbindungen entsteht ein Reiseziel, das Sie je nach Interesse über Bewegung, Ortsgeschichte oder den Blick in die umliegenden Talräume kennenlernen können.

Wege für unterschiedliche Reisepläne

Der Sentiero dell’Alta Valdambra kann zu Fuß begangen, mit dem Mountainbike befahren und zu Pferd genutzt werden. Die Wahl der Fortbewegungsart gehört deshalb zur Tagesplanung. Zu Fuß, mit dem Mountainbike oder zu Pferd ergeben sich auf dem Sentiero dell’Alta Valdambra unterschiedliche Pausen und Zeitabläufe. Diese Fortbewegungsarten eröffnen unterschiedliche Möglichkeiten, Solata in eine individuelle Reiseplanung einzubeziehen.

Solata liegt an der Route Sentiero dell’Alta Valdambra CAI 47. Der südliche CAI-Weg 47 gehört zu einer historischen Verbindung zwischen Torre Santa Reparata und Montebenichi, in deren Verlauf Solata in der Mitte liegt.

Der CAI-Weg 45 folgt durch Solata einer alten Straße, die das Valdambra mit dem Chianti verband. Damit verweisen die Wege rund um den Ort nicht nur auf heutige Aktivitäten, sondern auch auf eine historische Verbindung zwischen den Landschaftsräumen.

Piazza, Kirche und befestigte Höhenstellung

Auf der Piazza Garibaldi in Solata befinden sich der Dorfbrunnen und die Kirche SS. Jacopo e Cristofano. Von Solatas ehemaliger Festungsanlage ist heute die Kirche erhalten.

SS. Jacopo e Cristofano ist ein einschiffiger Bau mit profilierter Traufe und zwei von Pietra-serena-Stein eingefassten Öffnungen. Der Glockenturm wirkt restauriert und mit modernem Mauerwerk erhöht. An diesem Bau lassen sich daher sowohl die schlichte Grundform als auch unterschiedliche Details der Ausführung betrachten.

Die historischen Ursprünge von Solata sind ungewiss, reichen aber wahrscheinlich bis in die etruskisch-römische Zeit zurück. Solata bildete wahrscheinlich um das Jahr 1000 aus vorwiegend defensiven Gründen eine befestigte Höhenstellung.

Villenpark und wilde Orchideen

Der Park einer Villa aus dem 19. Jahrhundert in Solata ist von jahrhundertealten Zedern geprägt. Rund um den abgelegenen Friedhof von Solata wachsen zahlreiche wilde Orchideen. Natur zeigt sich hier somit sowohl in der gestalteten Parklandschaft als auch in der Pflanzenwelt rund um den Friedhof.

Übernachten am Rand von Solata

Am Rand von Solata befindet sich heute in einer Residenz aus dem 19. Jahrhundert eine Unterkunft. Eine Übernachtung lässt sich damit mit einem historischen Gebäude und der Ortslage am Rand von Solata verbinden.

Weitere Orte zur Orientierung

Pogi, San Leolino, Ambra, Cennina, San Pancrazio, Badia A Ruoti, Pietraviva und Levane

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bucine.

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