Levane: Naturgeschichte und historische Spuren

File:Via Arno Levane e Pratomagno.jpg File:Via Arno Levane e Pratomagno.jpg Foto: Klaas `Z4us` V via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Levane verbindet Landschaft mit geologischer und menschlicher Geschichte. Rund um den Ort liegen unterschiedliche Anknüpfungspunkte: das vom Staubecken des ENEL-Staudamms geprägte Naturschutzgebiet Valle dell’Inferno e Bandella, der historische Ortskern Levane Alta, das Santuario di Santa Maria della Ginestra sowie Spuren aus Antike und Mittelalter.

Gewässer und Erdgeschichte rund um Levane

In der Nähe von Levane prägt das 3,4 Millionen Kubikmeter große Gewässer des Staubeckens des ENEL-Staudamms das Naturschutzgebiet Valle dell’Inferno e Bandella. Die Hügel bei Levane sind für Paläontologen und Paläoklimatologen von großem Interesse. Ihre geologischen Schichten dokumentieren Klimaveränderungen im Verlauf der vergangenen eine Million Jahre. Das Gewässer, die Hügel und die geologischen Schichten bilden dadurch unterschiedliche Anknüpfungspunkte innerhalb der Landschaft rund um Levane.

Levane Alta und der Blick über das Valdarno

Levane Alta bildet das historische Zentrum von Levane. Der Hügel von Levane Alta bietet einen weiten Panoramablick über Teile des Valdarno aretino. Zugleich ist Levane Alta der Geburtsort des italienischen Dichters und Juristen Jacopo da Leona.

Von der befestigten Siedlung zur tiefer gelegenen Siedlung

Die befestigte Siedlung wurde als „corte di Leuna“, also als bewohntes Dorf, bezeichnet. Zwischen 1278 und 1279 begann am rechten Ufer des Torrente Ambra die eigentliche tiefer gelegene Siedlung Levane zu entstehen. In diesem Zusammenhang erhielt die befestigte Siedlung den Namen Levane Alta. Die Jahreszahlen markieren den Beginn der tiefer gelegenen Siedlung am rechten Ufer des Torrente Ambra und erklären die Unterscheidung zwischen den beiden Siedlungsbereichen.

Archäologische Spuren im Umfeld von Castelvecchio

In der Ebene von Castelvecchio befand sich das Castello di Leona. Im Umfeld des Castello di Leona wurden spätetruskische Keramikfragmente mit schwarzer Bemalung, Keramikscherben aus römischer und frühmittelalterlicher Zeit sowie ein etruskischer Brunnen gefunden. Die Funde reichen zeitlich von der spätetruskischen Epoche über die römische Zeit bis ins frühe Mittelalter. Im Gebiet von Levane wurden außerdem Überreste menschlicher Bearbeitungen entdeckt. Die archäologischen Fundorte verteilen sich damit zwischen der Ebene von Castelvecchio, dem Umfeld des Castello di Leona und dem Gebiet von Levane.

Das Santuario di Santa Maria della Ginestra

Auf dem Poggio di Monteleoni bei Levane Alta befindet sich das Santuario di Santa Maria della Ginestra. Im Santuario ist das Fresko „La Madonna con la Cintola“ aus dem 13. Jahrhundert erhalten. Der Ort des Heiligtums und das datierte Kunstwerk bilden einen weiteren konkreten Bezug zur Geschichte von Levane Alta.

Levane in der Weggeschichte

Levane liegt an der Staatsstraße 69. Durch Levane verlief außerdem die historische Strada Regia Aretina.

Unterkünfte in Levane vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Weitere Reiseziele

Weitere Reiseziele: Badia Agnano, San Pancrazio, Ambra, Cennina, Capannole, Badia A Ruoti, Pogi, Pietraviva

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bucine.

Anzeige