Cennina: Burgengeschichte und Wege im Chianti Aretino

Cennina verbindet ein altes Dorf mit Burgengeschichte, Kulturveranstaltungen und Wegen durch Wälder, Weinberge und Felder. Das alte Dorf ist vor allem durch charakteristische rustikale Häuser im romanischen und Renaissance-Stil geprägt, die kaum durch moderne Veränderungen beeinträchtigt sind. Cennina liegt auf einem anmutigen Hügel im Chianti Aretino und bietet eine beherrschende Lage mit Blick über die Valdambra. Im Ortsbild stehen die rustikalen Häuser neben den historischen Befestigungsresten.

Das Castello di Cennina und seine Geschichte

Das Castello di Cennina wurde 1167 von dem ghibellinischen Grafen Brandaglia Alberigo d’Uguccione erbaut. Cennina wurde nacheinander von den Tarlati, den Ubertini und den Grafen Guidi besetzt.

Das Castello di Cennina wurde mehrfach belagert, zerstört und wiederaufgebaut. Von der Befestigung sind der Mauerverlauf und eine im Nordosten weitgehend intakte Mauer erhalten; im Südwesten liegt der eingestürzte Eckturm am Boden.

Das restaurierte Castello di Cennina dient als touristisches und kulturelles Zentrum. Dort werden Theateraufführungen, Konferenzen, Konzerte und Ausstellungen gefördert. Der Cassero war einst das Herz der Befestigungsanlage. Die heutige kulturelle Nutzung des restaurierten Castello steht neben dem früheren Cassero als Herz der Befestigung.

Erhaltene Mauerabschnitte und der eingestürzte Eckturm gehören somit zu unterschiedlichen Zuständen der früheren Anlage, während das restaurierte Castello als kulturelles Zentrum genutzt wird.

Wanderwege durch Wälder, Weinberge und Felder

Wer Cennina zu Fuß erkunden möchte, findet mit dem Rundweg Alta-Valdambra-Weg CAI 47 eine Route durch Heidekraut- und Flaumeichenwälder. Der Weg führt außerdem an Weinbergen und Feldern sowie an einem bemerkenswerten Erdbeerbaum-Bestand vorbei und erreicht die mittelalterlichen Burgen von Cennina und Montebenichi.

Die Etappe Cennina–Cimitero des Alta-Valdambra-Wegs CAI 47 beginnt zunächst auf der Straße zum Castello di Cennina. Anschließend führt sie über eine alte gepflasterte Straße zwischen Olivenhainen und Weinbergen hinab zu einem Bach. Für die Planung dieses Abschnitts sind die Pflasterung und der Abstieg konkrete Wegmerkmale.

Während der Rundweg durch Heidekraut- und Flaumeichenwälder, Weinberge und Felder zu den beiden mittelalterlichen Burgen führt, beschreibt die Etappe Cennina–Cimitero den Wechsel von der Straße zur alten Pflasterung und den Abstieg bis zum Bach.

Kirche, Befestigung und geschützte Landschaft

Auf der Route Castelli Incantati liegt die Chiesa di San Pietro nördlich der Reste einer imposanten Befestigungsmauer von Cennina.

Der Hügel, auf dem Cennina liegt, steht wegen seines hohen landschaftlichen Werts unter dem Schutz der Soprintendenza ai Beni Culturali ed Ambientali. Die Lage auf dem Hügel und der Schutzstatus gehören damit zur Landschaftsbeschreibung von Cennina, während Cassero und Mauerreste die Befestigungsanlage betreffen.

Weitere Orte im selben Gebiet

Levane, Ambra, Capannole, Pogi, Pietraviva, San Leolino, Badia A Ruoti, Solata

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bucine.

Unterkünfte in Cennina vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
Anzeige