Lenzi - Stefani: Mòchenische Kultur und Bergbaugeschichte
Unterkünfte in Lenzi - Stefani
Lenzi - Stefani zwischen Kultur und Bergbaugeschichte
Wenn Sie Lenzi - Stefani über Kultur und Bergbaugeschichte kennenlernen möchten, treffen mehrere Themen aufeinander: die mòchenische Gemeinschaft, traditionelle Verarbeitung, Museen und ein Rundweg durch das Valle dei Mòcheni. Im Bersntoler Kulturinstitut und in der Mostra Klòffen begegnen Ihnen Sprache, Traditionen und Ortsgeschichte; der Anello dei Minatori führt zu Bergwerken, Höfen, archäologischen Stätten und weiteren Zeugnissen im Valle dei Mòcheni.
Mòchenische Geschichte und Sprache
Das Bersntoler Kulturinstitut verfügt über eine Dauerausstellung zum Gebiet und zur mòchenischen Gemeinschaft. Sie reicht von den ersten menschlichen Spuren über die mittelalterliche Kolonisation, bäuerliche Höfe und den Bergbau bis zu den Traditionen und der Sprache. Multimediastationen ermöglichen Ihnen, Audioerzählungen und Dokumentarfilme zu erkunden.
Die Ausstellung Mostra Klòffen vermittelt anhand von Tafeln, Gegenständen und Dokumenten die Geschichte und Traditionen der mòchenischen Bevölkerung von der Kolonisation bis zur Gegenwart. Zu ihr gehört die Stela, ein Gegenstand, der lange Zeit in Palù del Fersina verwendet wurde.
Bergbau und Mühlen
Das Mineralienmuseum S’Pèrgmandlhaus wurde als Verbindung zur Erdemolo-Mine (Gruab va Hardimbl) konzipiert. Auf zwei Etagen zeigt es Mineralien und von Bergleuten verwendete Arbeitsgeräte. Ein Videoraum behandelt die Geschichte von Palù del Fersina und das Zusammenleben der Talbewohner mit dem Bergbau.
Die Mulino Lenzi gehört heute zu den Ethnografischen Museen des Trentino. Bei einem Besuch können Sie die Funktionsweise der Mühlsteine und die einzelnen Schritte der Getreideverarbeitung kennenlernen. Besucher können dort außerdem die Herstellung lokaler Mehle beobachten. In der Mulino Lenzi reicht der beschriebene Prozess vom Getreide bis zu lokalen Mehlen.
Der Anello dei Minatori
Der Anello dei Minatori ist ein Rundweg durch die Bergbaugeschichte des Valle dei Mòcheni mit alten Bergwerken, Museen, Höfen, archäologischen Stätten und Zeugnissen der örtlichen Kultur. Auf einem Forstweg führt er entlang der linken orografischen Seite des Flusses Fersina zum Maso Lenzi und zur Erdemolo-Mine. Der Rückweg verläuft über Fernù und Stelder, berührt die Kirche Santa Maria Maddalena und führt durch den historischen Ortskern von Stefani-Steffener. Die Runde verbindet dabei die Bergwerke mit dem Fluss Fersina, der Kirche Santa Maria Maddalena und dem historischen Ortskern von Stefani-Steffener.
Ausgangspunkte für die Orientierung
Vom Parkplatz in der Ortschaft Fròtten erreicht man die Mine De Gruab va Hardimbl in Richtung Lago di Erdemolo zu Fuß in etwa 30 bis 40 Minuten. Bei einer Exkursion zum Lago di Erdemolo begann der Fußweg in der Ortschaft Lenzi von Palù del Fersina am Rathausplatz und führte in Richtung Ortschaft Frotteni. Die Angabe von etwa 30 bis 40 Minuten gehört zum Zugang ab Fròtten; der Rathausplatz in Lenzi von Palù del Fersina ist der Ausgangspunkt der beschriebenen Exkursion in Richtung Frotteni.
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