Badesi: Strände, Wind und gallurische Kultur
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Foto: Gianni Careddu via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Badesi verbindet lange Strände, windgeprägte Wassersportmöglichkeiten und lokale sardische Kultur. Für Sie entsteht daraus ein Reiseziel, an dem sich Tage am Meer, Naturbeobachtung, Bewegung und Einblicke in den Ort verbinden lassen. Die wichtigsten Unterschiede liegen zwischen den einzelnen Küstenabschnitten und den kulturellen Schauplätzen in Badesi.
Strände mit unterschiedlichem Charakter
Li Junchi ist ein goldener Strand mit einer Ausdehnung von mehr als acht Kilometern. Von Badesi aus erreichen Sie ihn mit dem Auto oder über einen Fußweg von etwa 20 Minuten. An der Spiaggia Li Junchi sind Surfen, Stand-up-Paddling, Kajakfahren und Tretbootfahren möglich.
Li Mindi ist ein wilder Strand, der von Dünen und unberührter Natur eingerahmt wird. Dort gibt es einen Rettungsdienst am Meer, Toiletten, Duschen und einen Infopoint. Die Baia delle Mimose hat flaches Wasser und gilt als für Familien mit Kindern geeignet. Poltu Biancu liegt in wilder Natur; vor dem Strand gibt es eine kleine Erfrischungsstelle.
Wassersport und Natur an der Küste
Die Küste von Badesi ist dem Mistral ausgesetzt und gilt ganzjährig als geeignet für Windsurfen. In Badesi werden außerdem Kitesurfen, Stand-up-Paddling und Wakeboarden als Wassersportarten angeboten. Northshore Kite School Sardinia bietet dort Kitesurfen, Surfen, Wingfoilen, Wakeboarden und Stand-up-Paddling an.
Northshore Kite School Sardinia bietet Einzel- und Gruppenkurse für Anfänger bis Fortgeschrittene sowie Ausbildungskurse für neue IKO-Kitesurflehrer an. Außerdem vermietet die Schule Sportausrüstung. An der Mündung des Flusses Coghinas werden geführte Bootsausflüge zur Vogelbeobachtung angeboten; entlang der Mündung verläuft zudem ein Radweg.
Die Mündung des Coghinas ist als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (SIC) anerkannt und bietet Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Dazu zählen Vögel sowie Karpfen, Schleien, Aale, Meeräschen und Wasserschildkröten. Wasser, Radweg und Tierwelt setzen hier einen eigenen Akzent neben den Stränden.
Kultur und gallurisches Ortsleben
Das Centro Equestre La Rena Bianca bietet Ausritte durch die gallurische Natur entlang der wilden Strände der Gemeinde Badesi an, darunter Li Mindi. An den Ausritten können alle teilnehmen; Anfänger werden von einem föderalen Reitbegleiter des FITETREC unterstützt. Die gallurische Sprache ist in Badesi weiterhin lebendig und wird in alltäglichen Gesprächen überliefert.
Die Chiesa del Sacro Cuore di Gesù wurde zwischen 1897 und 1900 auf dem Grundstück des Bürgers Salvatore Stangoni in Badesi errichtet. 1930 wurde sie für den katholischen Gottesdienst geweiht; heute ist sie Sitz der gleichnamigen Pfarrei der Diözese Tempio-Ampurias.
Der Carnevale Estivo Badesano entstand 1984. Bei der Parade allegorischer Wagen und maskierter Gruppen entlang der Hauptstraße von Badesi werden auch typische sardische Masken präsentiert. Nach Angaben der Gemeinde zieht die Veranstaltung Tausende von Besuchern und Touristen an.
Orientierung für Ihre Reiseplanung
Kostenlose Shuttlebusse verbinden Badesi mit allen Stränden der Gemeinde; außerdem gibt es Busverbindungen zu nahegelegenen Städten. Wer in Badesi eine Unterkunft sucht, kann für die Entscheidung die Strandabschnitte, Wassersportangebote, Naturbereiche und das Ortsleben gemeinsam betrachten. So lassen sich unterschiedliche Interessen in die Planung einbeziehen, ohne Badesi auf einen einzigen Küstenabschnitt zu reduzieren.
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