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Trontano: Stein, Sakralbauten und Wege ins Val Vigezzo

Unterkünfte in Trontano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Trontano liegt am Eingang des Val Vigezzo und blickt auf die Ebene von Domodossola. Der Ort verbindet damit eine markante Lage mit einem kulturell geprägten Erscheinungsbild. In den umliegenden Ortsteilen gelten Beispiele spontaner Architektur mit Beola- und Serizzo-Stein als charakteristisch. Für Sie entsteht so ein Reiseziel, in dem Landschaft, Baukultur und regionale Tradition eng nebeneinanderstehen.

File:SSIF ABe 8-8 21 Creggio - Trontano.jpg File:SSIF ABe 8-8 21 Creggio - Trontano.jpg Foto: Kabelleger via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Sakrale Baukunst und sichtbare Geschichte

Die Chiesa Parrocchiale della Natività di Maria und ihr Glockenturm lassen sich auf das Ende des 10. Jahrhunderts datieren. Die meisten architektonischen und dekorativen Elemente der ursprünglichen Kirche sind noch vorhanden oder eindeutig erkennbar. Eine wichtige historische Veränderung betrifft die Apsis: Sie wurde beim Umbau im 17. Jahrhundert vollständig zerstört. Die Fresken im Mittelschiff und in den Seitenschiffen wurden restauriert; diese Arbeiten waren 2004 abgeschlossen.

Das Oratorio di San Giacomo liegt auf einem kleinen Hügel hinter der Pfarrkirche. Weinberge und blütenreiche Wiesen umgeben den Bau. Das Oratorio di San Giacomo wurde wahrscheinlich um die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts im typisch barocken Stil errichtet, zumindest im Inneren. Die Torre di Creggio ist ein weiteres konkretes Zeugnis der älteren Bausubstanz: Sie ist ein Signalgebäude aus dem 13. Jahrhundert.

Mühlen, Wasserlauf und regionale Küche

Entlang des Rio Graglia stehen die Mulini del Rio Graglia in einer Reihe: Das Ensemble besteht aus sechs kleinen Steinmühlen und ist sowohl von der Eisenbahn als auch von der Straße aus sichtbar. Das ehemalige Mühlenareal wurde durch das Projekt „Il ciclo della segale“ aufgewertet. Dabei wurden die Gebäude, die Mahlwerke und der Wasserkanal rekonstruiert; außerdem wurden die Brücke und die Votivkapellen restauriert.

Auch die lokale Küche besitzt in Trontano einen eigenen festen Bezugspunkt. Die Sagra del Fungo ist ein wiederkehrendes Septemberfest in Trontano, das dem Steinpilz gewidmet ist. Zu den traditionellen Gerichten gehören Pilzrisotto und das charakteristische Gebäck „credenzign“, das in den alten Öfen von Trontano zubereitet wird. Wer regionale Spezialitäten in den Mittelpunkt seiner Reise stellt, findet hier daher ein klar umrissenes kulinarisches Thema.

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Wandern mit unterschiedlichen Wegcharakteren

Die Trekkingroute „Trontano, Parpinasca und Val Grande“ kann in Domodossola beginnen. Sie kann die Ferrovia Vigezzina-Centovalli mit einem Halt in Trontano nutzen. Die dritte Etappe führt zu den Almen von Trontano und ermöglicht den Besuch der Mulini del Rio Graglia. Zur Route gehört außerdem eine charakteristische Brücke mit einer zentralen Kapelle, die als letztes erhaltenes Beispiel dieses Typs im Val d'Ossola gilt.

Ein anderer Weg, der Sentiero della Sposa, verfügt in den schwierigen Abschnitten über lange Kettenpassagen, eine eiserne Passerelle und einige Metallstufen. Diese unterschiedlichen Wegmerkmale helfen Ihnen, den Wanderschwerpunkt Ihrer Reise genauer einzuordnen: Die eine Route verbindet Trontano mit Almen, Mühlen und dem Val Grande, während der Sentiero della Sposa durch seine technischen Passagen auffällt.

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Weitere Reiseziele

Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung finden Sie hier: Santa Maria Maggiore, Carmine, Malesco, Baveno, Quarna Sotto, Artò, Belgirate, Trasquera.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Verbano-Cusio-Ossola.