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Trasquera: Ponte del Diavolo, Bergtulpen und Geschichte

Unterkünfte in Trasquera

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Trasquera vereint historische Bauwerke, eindrucksvolle Wege und eine besondere Landschaft am Übergang zwischen Trasquera und Bugliaga. Wer für seine Italienreise Kultur und Natur miteinander verbinden möchte, findet hier konkrete Spuren aus mehreren Jahrhunderten: von der Ponte del Diavolo über Kirchen und Erinnerungsorte bis zu Bergtulpen und traditionellen Kirschwegen.

File:Trasquera Chiesa parrocchiale dei Santi Gervasio e Protasio.jpg File:Trasquera Chiesa parrocchiale dei Santi Gervasio e Protasio.jpg Foto: Francoerbi via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Brücken, Kirchen und Erinnerungsorte

Die Ponte del Diavolo liegt an der Straße von Trasquera zum Ortsteil Bugliaga und führt über den Bach Rì. Sie wurde 1880 erbaut und am 10. September 1880 eröffnet. Die Brücke ist etwa 100 Meter hoch, ihre Bogenspannweite beträgt 33,30 Meter. An den Eingängen zur Ponte del Diavolo und zur Ponte del Diavolino sind außerdem Überreste der Befestigungen des Vallo Alpino sichtbar.

Das Oratorio di San Rocco stammt aus der Zeit der Pestepidemien, die Trasquera im 15. und 16. Jahrhundert heimsuchten. An seiner Südfassade ist unter den Darstellungen der Heiligen Rochus und Sebastian die Jahreszahl 1637 aufgemalt. Damit trägt das kleine Bauwerk eine sichtbare Jahresmarke, die den historischen Charakter des Ortes unmittelbar ergänzt.

Auch die Pfarrkirche der Heiligen Gervasius und Protasius reicht weit zurück: Sie wurde bereits 1321 in den Statuten des Divedro-Tals erwähnt. Die heutige Pfarrkirche entstand durch eine Erweiterung nach 1550. Der Cimitero della Peste del 1600 erinnert an eine Pestepidemie, bei der in Bugliaga und Trasquera fast hundert Menschen starben.

Berglandschaft und Wege

Die Hochflächen von Trasquera und Bugliaga senken sich in Richtung Monte Teggiolo ab. Auf dem Weg des Bergtulpenpfads lassen sich charakteristische Häuser aus Holz und Stein erkunden, die über den tiefen Schluchten von Gondo liegen. Die Verbindung aus Landschaft und traditioneller Bauweise gibt diesem Weg ein klar erkennbares regionales Gepräge.

Auf den Weiden zwischen Bugliaga und der Balma wachsen zahlreiche Exemplare der seltenen Bergtulpe (Tulipa australis). Mit der Kirschtradition verbunden sind die spektakulären Kirschblüten im Frühjahr in Trasquera und Bugliaga. Für Naturbeobachtung ist der Frühling damit der konkrete Jahresbezug vor Ort, wenn die Kirschblüte im Mittelpunkt steht.

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Der Sentiero del Kirsch führt zu Orten, an denen früher Kirsch destilliert und vermarktet wurde. Der als F32 bezeichnete Wanderweg führt von Iselle zur Alpe Pianezzoni.

Anreise und Wahl des Aufenthaltsorts

Vom Bahnhof Varzo FS fährt eine Shuttleverbindung nach Trasquera; außerdem ist Trasquera mit dem Auto erreichbar. Wenn Sie eine Unterkunft in Trasquera auswählen, können Sie diese beiden Anreiseoptionen in Ihre persönliche Planung einbeziehen und den Aufenthalt mit den historischen Orten, den Wegen und den Landschaften der Umgebung verbinden.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Traffiume, Premia, Varzo, Ghiffa, Valstrona, Trarego Viggiona, Masera und Baveno.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Verbano-Cusio-Ossola.

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