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Marene zwischen Panoramablicken und Baukultur

Unterkünfte in Marene

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Panoramische Wege und weite Blicke

Marene zeigt seine landschaftliche Seite besonders entlang der Strada Reale. Die Straße durchquert den Ort in Nord-Süd-Richtung über das Hochland, liegt dabei in panoramischer Lage und eröffnet Ausblicke auf die wellige Geländestruktur. Das macht den Ort für Reisende interessant, die ihre Zeit nicht nur mit historischen Sehenswürdigkeiten, sondern auch mit offenen Landschaftsbildern und einer ruhigen Umgebung verbinden möchten.

File:Castello Marene 01.jpg File:Castello Marene 01.jpg Foto: Tommicris via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Ein weiterer markanter Aussichtspunkt sind die Gehöfte von Ramé. Von dort lässt sich der Alpenbogen von den Seealpen bis zum Monte Rosa überblicken; der Monviso liegt in der Mitte dieses Blickfelds. Bei Sperina Alta verlaufen außerdem ruhige ländliche Wege, die beinahe Radwegen gleichen und unter jahrhundertealten Eichen hindurchführen. Die Kombination aus Hochlandblicken, ländlichen Wegen und alten Bäumen spricht besonders Sie an, wenn Sie Radfahren, Spaziergänge oder die bewusste Wahrnehmung einer weiten Landschaft in Ihre Reise einbeziehen möchten.

Architektur, Fest und sakrale Orte

Auch die religiöse Geschichte gehört zu den prägenden Themen Marenes. Das Fest der Geburt der Jungfrau Maria wird am 8. September gefeiert. Der Widmung dieses Festes entspricht die Parrocchia di Santa Maria, die der Geburt der Jungfrau Maria gewidmet ist und zwischen 1723 und 1741 nach einem Entwurf von Francesco Gallo erbaut wurde.

Der Torre führt in eine ältere Schicht der Ortsgeschichte. Er gehörte vermutlich zum Befestigungssystem zum Schutz der Burg, diente zunächst Verteidigungszwecken und wurde später mit Glocken und einer Uhr zu einem Stadtturm umgestaltet. Zugleich ist der Torre das älteste Gebäude in Marene.

Mehrere weitere Bauwerke ergänzen dieses historische Bild. Das neugotische Schloss wurde zwischen 1850 und 1854 auf Wunsch des Grafen Carlo Amedeo Grosso nach einem Entwurf des Architekten Luigi Formento errichtet. Der Palazzo Galvagno – Municipio entstand um 1796 auf Veranlassung der Familie Galvagno und wurde 1872 erweitert. Am Castello della Salza treten dagegen unterschiedliche architektonische Seiten unmittelbar hervor: An der Westseite befindet sich eine mittelalterliche Backsteinfassade, während die Ostfassade eine offene Loggia aufweist.

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Kunst und Erinnerung

Ein konkretes Kunstwerk bewahrt die Pfarrkirche: Das Gemälde „San Giovanni Decollato“ wird dem flämischen Maler Jean Claret zugeschrieben und auf 1675 datiert. Für kulturinteressierte Besucher bietet dieses Werk einen eigenen Anhaltspunkt innerhalb der sakralen Kunst Marenes, während die Parrocchia di Santa Maria zugleich über ihre Bauzeit und ihre Widmung einzuordnen ist.

Eine besondere Form des Erinnerns vermittelt das Museo dei ricordi della „Serva di Dio“ Madre Maria degli Angeli. Das Museum zeigt eine rekonstruierte Zelle sowie 16 kleine Urnen mit Reliquien, Erinnerungsstücken und Gegenständen von Madre Maria degli Angeli und der Familie Operti. Besuche werden nach vorheriger Anmeldung bei den Karmelitinnen unter 0172-742001 ermöglicht. Wer sich für religiöse Geschichte, persönliche Erinnerungsstücke und die kulturellen Facetten eines italienischen Ortes interessiert, findet hier einen deutlich umrissenen Schwerpunkt für die Reiseplanung.

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