Zum Inhalt

Polonghera: Kirchen, Schlossgeschichte und Natur am Varaita

Unterkünfte in Polonghera

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Polonghera zwischen Sakralbauten, Ortsgeschichte und Flussnatur

Polonghera verbindet Sakralbauten, Ortsgeschichte, Naturbeobachtungen und lokale Feste.

Das Schloss von Polonghera ist als „castello di pianura“ bekannt. Es wurde an einem strategischen Punkt errichtet, an dem Salz aus dem Gebiet von Nizza nach Turin und Savoyen transportiert wurde. Die Salzroute liefert dabei einen konkreten historischen Bezug zum Schloss.

File:Chiesa di Santa Maria ed abitato, Polonghera, Piemonte.jpg File:Chiesa di Santa Maria ed abitato, Polonghera, Piemonte.jpg Foto: Betty&Giò via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Schloss und Kirchen als historische Bezugspunkte

Die Chiesa di Santa Maria di Codevilla bestand bereits im 10. Jahrhundert und wurde nach einem Entwurf des Architekten Giuseppe Talucchi zwischen 1838 und 1841 wiederaufgebaut. Die Chiesa di San Pietro in Vincoli wurde 1489 an der Stelle einer Kapelle des Heiligen Grabes errichtet. Im Inneren besitzt sie Deckentondi mit Darstellungen von Heiligen und biblischen Figuren. Für Kulturinteressierte stehen hier mehrere zeitliche Bezugspunkte: die erste Erwähnung im 10. Jahrhundert und der Wiederaufbau im 19. Jahrhundert.

Heiligtum, Museum und Ortsbild

Der Bau des heutigen Santuario della Madonna del Pilone begann 1714 nach einem Gelübde der Bevölkerung während eines Ausbruchs einer schweren Rinderkrankheit. Der Hauptaltar dieses Heiligtums wurde 1794 vollständig von Giovan Battista Bernero wiederaufgebaut. Eine weitere kulturelle Facette bietet das Museo del Soldatino e del figurino storico: In drei Sälen zeigt es mehr als 3.000 Reproduktionen. Beim Santuario liegen Baubeginn und vollständiger Wiederaufbau des Hauptaltars in unterschiedlichen historischen Phasen.

Zum baulichen Ortsbild gehört außerdem der Palazzo dei Conti Fossati. Er beherbergt seit mehr als einem Jahrhundert die Gemeindeverwaltung von Polonghera und die Grundschule. Der Stadtturm bietet einen Panoramablick über den gesamten Ort.

Natur am Torrente Varaita

Der Naturlehrpfad Percorso natura Martinetto Teresa führt vom Ortszentrum durch bewirtschaftete Felder zum Bereich des Torrente Varaita, wo sich Reiher und Störche beobachten lassen. Ein Waldweg dieses Percorso natura Martinetto Teresa führt außerdem zum Santuario della Beata Vergine del Pilone und zu dessen Garten mit Pergolen. Für einen Spaziergang folgen damit Ortszentrum, bewirtschaftete Felder und der Bereich des Torrente Varaita aufeinander.

Anzeige

Zum Naturraum gehört auch das Naturschutzgebiet Confluenza del Varaita. Es umfasst rund 170 Hektar und liegt unter anderem im Gemeindegebiet von Polonghera. Mit rund 170 Hektar beschreibt die Angabe den Umfang des Naturschutzgebiets, zu dem auch das Gemeindegebiet von Polonghera gehört. Wer den Aufenthalt nach Landschaft und Beobachtung ausrichten möchte, findet hier einen klaren zweiten Schwerpunkt neben den Kirchen, dem Schloss und dem Museum.

Lokale Feste und kulinarische Bezüge

Das Fest Festa della Beata Vergine del Pilone findet am zweiten Sonntag im September statt. Die Sagra dell’Agnolotto e del Canestrello di Polonghera wurde von der Pro Loco organisiert und erreichte ihre 17. Ausgabe. Das Fest hat seinen Termin im September; die Sagra ist mit der Pro Loco und ihrer 17. Ausgabe verbunden.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele zur Planung

Ceresole Alba, Vicoforte, Trinità, Isasca, Caraglio, Vinadio, Valpone und Lesegno

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuneo.