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Ceva zwischen Festung, Arkaden und Barock

Unterkünfte in Ceva

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ceva ist ein Ziel für Reisende, die italienische Geschichte an erhaltenen Bauwerken, Kunst und kulturellen Veranstaltungen nachvollziehen möchten. Im Mittelpunkt stehen Il Forte di Ceva mit unterirdischem Weg und Außenweg, mittelalterliche Türme und Arkaden, barocke Sakralbauten, das Teatro Carlo Marenco, das Museo del Fungo und ein botanischer Garten. Durch einen Bahnhof und eine Autobahn ist Ceva gut angebunden. Vor der Wahl Ihres Hotels können Sie daher abwägen, ob Ihr Schwerpunkt auf Architektur, Geschichte, Literatur, Pilzen oder Veranstaltungen liegt.

File:Ceva-Panoramica.jpg File:Ceva-Panoramica.jpg Foto: Marco Plassio via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Festung und mittelalterliches Zentrum

Il Forte di Ceva umfasst einen unterirdischen, in den Fels gehauenen Weg mit Kapellen, die Fresken aus dem 17. Jahrhundert aufweisen. Zum Fort gehört außerdem ein Außenweg entlang des alten Wachwegs und der Bastionen mit grünen Wegen und Aussichtspunkten. Der Campanone ist ein im Mittelalter errichteter und im Lauf der Jahrhunderte umgenutzter Stadtturm sowie der einzige noch erhaltene Turm des früheren Mauerrings von Ceva. I Portici sind mittelalterliche Arkaden im historischen Zentrum von Ceva. Die Arkaden der Via Marenco sind seit fast acht Jahrhunderten Schauplatz von Handel und gesellschaftlichem Leben. Die Torre Porta Tanaro ist der einzige in Ceva noch vollständig erhaltene mittelalterliche Torturm.

Barocke Kunst und Stadtgeschichte

Der Standort der Palazzi Pallavicino geht auf das 11. Jahrhundert zurück; in den frühen Jahren des 12. Jahrhunderts gründete das Geschlecht der Aleramiden dort das Castrum Cevae. Der Komplex umfasst den Palazzo Rosso und den Palazzo Bianco. Die Chiesa dell'Arciconfraternita di Santa Maria e Santa Caterina ist ein bedeutendes Beispiel des piemontesischen Barocks und wurde 1735 nach den Plänen und unter der Leitung des Architekten Francesco Gallo fertiggestellt. Der Duomo weist Merkmale des Spätbarocks auf; Andrea Vinaj schuf 1864 den Bildzyklus am Gewölbe. Die Chiesa di San Carlo besitzt raffinierte Fresken von Giovanni Arigone aus den frühen 1630er Jahren.

Theater, Museum und Garten

Das Teatro Carlo Marenco wurde 1860 nach einem Entwurf des Ingenieurs Giovanni Levi eingeweiht. Es bietet Schauspiel, Musik und Tanz sowie Schulprojekte und Workshops. Das Theater wurde vollständig restauriert; bei Restaurierungsarbeiten im Jahr 2007 wurden unter anderem die bemalte Decke wiederhergestellt und sichtbar gemacht.

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Das Museo del Fungo di Ceva erforscht die Wissenschaft und Geschichte der Pilze mit multimedialen Installationen und einer Sammlung seltener Exemplare. Es befindet sich im ehemaligen Kapuzinerkloster; bei einem Besuch können Sie auch den Chiostro delle Erbe und den botanischen Garten besichtigen. Der Giardino Botanico „Frate Francesco Maria Bono“ befindet sich auf demselben Gelände, das die Kapuzinermönche vier Jahrhunderte lang bewirtschafteten. Dort findet die sommerliche literarische Reihe „Un Libro in Giardino“ statt und empfängt Autorinnen und Autoren von nationalem und internationalem Rang. Die Mostra del Fungo findet seit 1962 jedes Jahr am dritten Sonntag im September in Ceva statt.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung

Wenn Sie Ihre Reiseplanung mit weiteren Orten ergänzen möchten, können Sie auch Gallo, Roddi, Viola, Castiglione Tinella, Cossano Belbo, Elva, Cissone und Roccabruna berücksichtigen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuneo.

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