Cissone: Kirchen, Kulturerbe und ein bewaldetes Tal
Unterkünfte in Cissone
Cissone zwischen Tal und Höhenlage
Cissone überblickt ein bewaldetes Tal, das vom Bach Riavolo geformt wurde. Dieser konkrete Landschaftsbezug prägt den Blick auf den Ort und gibt Ihrer Reiseplanung einen klaren Ausgangspunkt: In Cissone treffen Naturraum und gewachsene Ortsgeschichte auf engem Raum zusammen.
File:Night in Cissone, Piemonte, Italy.jpg
Foto: Christoph Strässler via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0
Der Ort liegt auf 661 Metern über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet reicht von 417 bis 682 Metern Höhe. Die Höhenangaben zeigen, dass Cissone nicht nur über seine Lage am bewaldeten Tal wahrgenommen werden kann, sondern auch durch die verschiedenen Höhen innerhalb des Gemeindegebiets. Für die Orientierung vor Ort sind damit sowohl der Talblick als auch die höher gelegenen Bereiche wichtige Bezugspunkte.
Sakrale Bauwerke im Ortszentrum
Im Ortszentrum liegt die Ex chiesa Confraternita dei Disciplinati direkt neben der Chiesa Parrocchiale di Santa Lucia. Die Ex chiesa Confraternita dei Disciplinati soll aus dem 15. oder 16. Jahrhundert stammen und wurde 1771 vollständig restauriert. In ihrem Inneren befindet sich außerdem eine antike römische Grabstele aus Sandstein aus der Zeit um das 2. Jahrhundert n. Chr.
Die Chiesa cimiteriale della Natività di Maria Vergine war früher die Pfarrkirche und wird erst seit 1644 als Friedhofskirche bezeichnet. Früher war sie Santa Maria di Loreto geweiht. Auf ihrem Eingangsportal befindet sich ein IHS-Monogramm aus Sandstein, das an den Aufenthalt von San Bernardino da Siena erinnert. In der Kirche befindet sich zudem ein Fresko aus dem späten 15. Jahrhundert von Antonio Bianchetti aus Cherasco. Das Fresko gilt als einziges vom Maler aus Cherasco signierte bildliche Dokument.
Auch die Lage der Chiesa cimiteriale della Natività di Maria Vergine gehört zum Ortsbild: Ihr Außenbereich liegt an einem der aussichtsreichsten Punkte von Cissone.
Zum sakralen Umfeld gehört außerdem der Pilone di San Luigi. Er wurde um 1700 errichtet und ist dem heiligen Luigi geweiht.
Kunst und Musik in Santa Lucia
Die Chiesa Parrocchiale di Santa Lucia hat drei Schiffe, keine seitlichen Apsiden und drei Joche. In der Kirche befindet sich ein von Geovosius Rodes signiertes und auf 1793 datiertes Gemälde. Zur Ausstattung gehört außerdem eine Orgel, die 1879 von der Orgelbauwerkstatt „Collino Padre e Figli“ aus Turin gebaut wurde.
Routenbezug und Orientierung
Die Route La Langa del Dolcetto führt über Cissone weiter nach Serravalle Langhe und passiert dabei die Chiesa cimiteriale della Natività. Der Etappenpunkt der Strada Romantica in Cissone liegt auf einer mit Nadelbäumen bewachsenen Anhöhe knapp außerhalb des Ortsgebiets. Bei der Planung einer Fahrt auf dieser Route liegt der Kirchenbezug im Abschnitt nach Serravalle Langhe; der Etappenpunkt befindet sich dagegen knapp außerhalb des Ortsgebiets.
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