Biella zwischen Stadtgeschichte, Kunst und Berglandschaft
Unterkünfte in Biella
Biella verbindet Stadtgeschichte, zeitgenössische Kunst, geistliche Monumente und Berglandschaften. So stehen Kultur, Natur und Bewegung als unterschiedliche Reiseinteressen nebeneinander.
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Foto: F Ceragioli via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Kunst und Geschichte in Biella
Das Museo del Territorio Biellese führt von der Vorgeschichte bis zum 20. Jahrhundert und gliedert seine Ausstellung in eine archäologische sowie eine historisch-künstlerische Abteilung. Cittadellarte befindet sich im ehemaligen Lanificio Trombetta, einer stillgelegten Fabrik im historischen Textilzentrum von Biella. Heute werden dort Werke von Michelangelo Pistoletto gezeigt. Jedes Wochenende gibt es samstags und sonntags jeweils zu drei Zeiten Führungen; für Gruppen und Schulklassen sind nach Reservierung auch von Dienstag bis Freitag Führungen möglich. Cittadellarte liegt etwa zwei Kilometer vom Bahnhof Biella San Paolo entfernt und ist durch häufige städtische und überörtliche Buslinien mit Biella und umliegenden Orten verbunden.
Der Piazzo, der höher gelegene Stadtteil von Biella, geht auf das Jahr 1160 zurück, als mit der Befestigung des Hügels begonnen wurde. Das Battistero ist ein Bauwerk der lombardischen Romanik und wurde in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts auf den Überresten einer römischen Begräbnisstätte errichtet. Der Grundstein der Chiesa di San Sebastiano wurde im Jahr 1500 gelegt. Die gotische Chiesa di San Giacomo wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichtet und mehrfach umgestaltet. Die Funicolare del Piazzo ist geschlossen; für ihre Wiedereröffnung soll eine Machbarkeitsstudie erstellt werden.
Oropa: Heiligtum und Bergwelt
Der monumentale Komplex des Santuario di Oropa umfasst den Kreuzgang mit der Alten Basilika sowie die Neue Basilika. Geführte Besichtigungen können für das Heiligtum, das Museo dei Tesori, den Sacro Monte, den Monumentalfriedhof und den Botanischen Garten organisiert werden. Oropa ist einer von neun getrennten Sacri-Monti-Komplexen in den Bergen Norditaliens. Das Becken von Oropa ist Ausgangspunkt für Gipfel rund um das Heiligtum, die bis etwa 2.000 Meter erreichen.
Wege, Natur und aktive Tage
Der Parco Burcina umfasst ein Rhododendrontal, Waldflächen, Wiesen, einen Teich sowie Ausblicke auf die Berge und die Ebene. Die Bessa wird von einem dichten Netz leichter Wege durchzogen; einige davon können auch mit dem Mountainbike oder zu Pferd genutzt werden. In der Oasi Zegna bietet ein innovatives Beschilderungssystem Besuchern die Möglichkeit, sich mit der Natur auseinanderzusetzen.
Die Täler von Cervo, Elvo und Oropa bieten Wanderwege zu den höchsten Gipfeln des Biellese mit Ausblicken auf die Ebene und die umliegenden Berge. Die Grande Traversata del Biellese gehört zu den Trekkingrouten.
Museale Landschaft und lokale Spezialität
Die Rete Museale Biellese umfasste bislang 47 verschiedene museale Einrichtungen in 32 Gemeinden. Im Gebiet des Biellese verbindet sie Ecomuseen, Museen, Burgen, Paläste, Naturgebiete und weitere Stätten von Interesse. Der Ricetto di Candelo hat einen ungefähr 13.000 m² großen, pseudo-polygonalen Grundriss und ist von Wehrmauern umgeben. Canestrelli di Biella sind knusprige rechteckige Waffeln mit einer einzigen Schicht Schokolade.
Weitere Orte
Weitere Orte: Donato, Viverone, Vivaro, Biella, Camandona, Graziano-Ruta, Campiglia Cervo, Lessona, Bioglio, Bellaria, Romagnano, Cavaglià, Villa Del Bosco, Graglia, Muzzano, Sordevolo, Torrazzo, Sandigliano, Magnano, Pollone, Netro, Torazza, Candelo, Solesio, Caprile, Roppolo, Portula, Cerrione, Sala Biellese, Salussola, Cossato, Andorno Cacciorna, Sostegno, Zimone, Bielmonte, Tollegno, Masserano, Vigliano Biellese, Mongrando, Crevacuore, Castellengo, Simone.
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